Die Nummer 100

Mein 100. Beitrag handelt *trommelwirbel* von meinen 100 Blog-Postings. Originell, oder?

100 ist ja eine Zahl, die man so gerne in der Prozentrechnung erwähnt. Klar, denn wenn man etwas vergleichen will, muss man überall dasselbe Maßband nehmen. Sonst macht es keinen Sinn. Heute ist mein Maß voll. 🙂

Ohne den heutigen 100. Eintrag und ohne die Kommentare (die ja größtenteils nicht von mir kommen), besteht mein Blog inzwischen aus rund 62.500 Wörtern und aus knapp 327.000 Zeichen. Wollte nicht jemand, dass ich ein Buch schreibe?

Zum Thema Kommentare: Es sind 127. Wobei ich bei den gestrigen noch nicht aufgeräumt habe. Wird wohl nochmal nötig, denn bei einigen Themen schreiben meine Leser lieber als bei anderen Themen. Und manchmal auch lieber Blödsinn. Obwohl ich mich über jeden netten Kommentar nach wie vor freue und sie auch alle lese!

Am häufigsten, nämlich bei 30% der Beiträge, hat der Text irgendetwas mit meiner Behinderung zu tun. Ich bin selbst erschrocken, dass sie so viel Raum einnimmt. Obwohl, wenn man bedenkt, dass damit 70% einen anderen Inhalt hat, ist das doch vergleichsweise wenig für jemanden, der frisch im Rolli sitzt. Ist jemand der Leser genervt?

Ansonsten handelt sehr viel von meinem persönlichen Umfeld, allen voran meine Leute aus der WG und meine Freunde. Cathleen kommt in fast jedem vierten Beitrag vor, Simone, Sofie und Frank in immerhin rund jedem fünften. Ansonsten war mir wichtig: Meine WG und meine neue Wohnung, mein Auto, mein Führerschein, das Krankenhaus und die Reha, die Schule, mein Training, mein Unfall und der Prozess und einige Schildbürgerstreiche.

Da ich den Zähler erst ziemlich spät eingebaut habe, muss man die 4.350 Besucher, die er gezählt hat, hochrechnen. Zur Zeit kommen täglich zwischen 100 und 150 Besucher auf diese Seite. Das sind ziemlich viele, finde ich. Also bin ich durch diesen Blog sogar ein kleines bißchen berühmt geworden. Obwohl ich das eigentlich nicht will.

So. Das war es schon. Auf die nächsten 100 Postings!

5 Gedanken zu „Die Nummer 100

  1. Hallo Jule,

    gerade (aber nicht nur) bei den letzten beiden Einträgen zeigt sich wieder dein Talent hervorragende Einleitungen zu schreiben.
    Auch wenn du nicht immer über vergnügliche Themen schreibst, ist es mir aber immer ein Vergnügen, dem zu folgen, was deinen Einleitungen folgt. 🙂
    Danke und alle Gute!
    Grüsse
    Julian (2)

  2. Berühmt ist ein schönes Wort, da kommt Ruhm drin vor, den gibt es für besondere Leistungen. Die bringst Du alleine dadaurch, das Du bist wie Du bist und schreibst wie Du schreibst.
    Bekannt, bei vielen Leuten und durch Funk und Fernsehen, das können gern andere sein, ich will das nicht und hoffe und wünsche Dir, nicht "bekannter" zu werden, als Dir noch Recht ist.
    (Fehlen in der Statistik eigentlich nur noch die Fragen, wer wieviel kommentierte und wie die Besucher sich über die Tage und Nächte verteilen…)

  3. Hallo Jule, ich kenne sie schon von Twitter und bin aus Zufall auf ihren Blog gestoßen. Jetzt lese ich erstmal von Anfang an alles durch. Der 100. Beitrag ist ein guter Anlass Ihnen zu schreiben.
    Ich finde ganz toll, wie sie schreiben, deshalb folge ich ihnen u.a. ja auch auf Twitter. Es tut mir sehr leid, dass sie diesen Unfall hatten. Ich bewundere sie dafür, wie sie diesen schwierigen Einschnitt in ihr Leben gemeistert haben. Immerhin waren sie noch sehr jung. Ich bin etwa in dem Alter ihrer Eltern und bin doch ziemlich erschüttert, wie kaltherzig ihre Eltern mit ihnen und ihrer Behinderung umgehen. Es freut mich für sie, dass sie mit Hilfe von Freunden, von Sport und ihren Therapeuten ihre körperlichen Einschränkungen überwinden können. Ich finde sie auf jeden Fall ganz toll, freue mich auf weitere Beiträge und hoffe, dass sie sich nicht durch solche Pappnasen ärgern lassen die ihnen unterwegs manchmal begegnen.
    Nun weiß ich ja schon, dass sie ihre Schule und Studium geschafft haben, ich freue mich aber trotzdem darauf, darüber zu lesen.
    Auf Twitter folge ich auch ihrer Tochter, obwohl ich schon eine ganze Weile mitgelesen habe, bevor ich mitbekam, dass Helena ihre Tochter ist. Die Umstände ihrer Familienzusammenführung habe ich hier auch gelesen und finde den Umgang mit ihrem Pflegekind toll.
    Ich wünsche ihnen alles Gute und Gesundheit
    Cornelia

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