Klausuren und Putenbrust

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Endlich Wochenende! Wir haben heute unseren Klausurenplan bis zum Halbjahreswechsel bekommen. Zwischen der ersten und der letzten Klausur liegen 48 Unterrichtstage und wir schreiben in der Zeit 23 Klausuren und zwei vierstündige Schulvergleiche. Am 30.09. geht es mit Mathe los. Die letzte ist am 08.01. in Biologie. Das heißt, wir schreiben im Durchschnitt alle 2 Tage irgendeine Klausur. Dabei bin ich noch recht gut dran, da ich sechs Klausuren nicht mitschreiben muss, da ich die Fächer nicht belegen muss. Wahnsinn! Erstmal verdrängen. 🙂

Ich habe mich übrigens inzwischen festgelegt auf meine Prüfungsfächer. P1 muss Pädagogik sein, P2 ist bei mir Deutsch (muss Deutsch oder Englisch sein), P3 mache ich Biologie und P4 (mündlich) habe ich mich für Englisch entschieden bzw. entscheiden müssen. Große Auswahl blieb nicht, da ich Mathematik auf keinen Fall wollte. Wer Mathe nicht will, muss Deutsch und Englisch nehmen und entweder Biologie oder Chemie.

Aber ich denke, dass ich das hinkriegen werde. Ich darf nur nicht lange krank werden, da mein Stundenumfang ja durch meine Behinderung und die Vorgaben der Unfallkasse bereits so stark reduziert ist, dass lange Krankheitszeiten die Zulassung zum Abi gefährden würden.

Aber jetzt ist Wochenende. Also Themenwechsel: Kristina (die ich vom Training kenne) ist an diesem Wochenende bei mir zu Besuch. Wir haben gerade für heute eingekauft und uns ein Stück Fleisch gebraten, zusammen mit Kartoffeln und frischem Gemüse. Lecker! Da mehrere Leute in der WG Appetit hatten, haben wir auch gleich für mehrere Leute zum Mittagessen eingekauft. Und da Kristina zuckerkrank ist und Insulin spritzen muss, mussten wir das Fleisch abwiegen. Dabei fiel uns etwas unglaubliches auf: Das auf den Packungen angegebene Gewicht stimmt in keinem einzigen Fall. Es handelt sich um von der supermarkteigenen Fleischerei selbst verpacktes Putenbrustfilet, das in Styroporschalen abgepackt und mit Frischhaltefolie überklebt in Kühltruhen liegt. Anderes Fleisch haben sie dort nicht. Die Idioten haben die Verpackung mitgewogen, pro Packung sind das 46 Gramm. Macht pro Kilo Fleisch rund 140 Gramm Verpackungsmüll, der mit 1,47 Euro zu Buche schlägt. Das heißt: Eigentlich kostet das Kilo Fleisch nicht 10,49 Euro, sondern 11,96 Euro. So bekommt man natürlich auch gute Sonderangebote hin. Ich habe das Gefühl, man muss überall damit rechnen, verarscht zu werden. Könnte das sein?

Einer dieser Tage

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Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich mich abends frage, ob es besser gewesen wäre, gar nicht erst aufgestanden zu sein.

Ich hatte zwar nicht meinen „Lieblingslehrer“ in der Schule und unser Nachbar ist zur Zeit auch erstaunlich ruhig (um die Frage aus den Kommentaren zu beantworten), dafür ist aber alles das, was ich heute gerne in Ordnung gebracht hätte, irgendwie schief gegangen. Man könnte auch sagen: „Heute ist nicht mein Tag.“

Es fing damit an, dass jemand über Nacht von meinem Auto die Kennzeichen abmontiert hat. Ich habe keine Ahnung, was jemand damit will, mir bringt es jedenfalls eine Menge Ärger. Die Polizei meinte, man könnte die an ein anderes Fahrzeug basteln und damit einen Tankbetrug begehen, das sei eine gängige Masche. Wenn man sich dann die Videobänder ansehen würde, käme darauf mein Kennzeichen, aber ein ganz anderes Auto. Ganz große Klasse, ich freue mich schon auf Dutzende Anzeigen, dass ich getankt und nicht bezahlt habe. Ich sage so gerne bei der Polizei aus oder schreibe etwas dorthin. Mir ist ja schließlich immer langweilig… Dieser Irrsinn hat mich die erste Schulstunde gekostet, denn ich konnte ja unmöglich ohne Kennzeichen fahren und „zu Fuß“ sind es dann doch ein paar Kilometer zu viel, vor allem mit Gepäck.

Als ich nach Hause kam, kam gleichzeitig der Paketbote von UPS und brachte eine Sendung für mich. Ich nahm sie an und als ich den Karton aufmachte, lag darin ein Zettel, dass die Sendung nachträglich von UPS neu verpackt worden ist, weil der ursprüngliche Karton nicht stabil genug war. Oder auf Deutsch: „Wir haben den Karton geschreddert, den Inhalt umgefüllt und nun werde glücklich.“ Wurde ich aber nicht, da der Inhalt ein luftgefülltes Sitzkissen im Wert von rund 480 Euro ist und das selbstverständlich nicht mehr intakt war, sondern beschädigt. Außerdem fehlte der lose beigelegte Kissenbezug und eine Infobroschüre (auf letzte hätte ich verzichten können). Es brauchte sechs Telefonate, bis mit allen Beteiligten vereinbart war, dass der Müll hier wieder abgeholt und ein intaktes Kissen nachgeliefert wird. Wahnsinn.

Dann verfolgte ich online die Bestellung meines Schul-Laptops. Gestern um 9.03 Uhr zur Post in Stuttgart aufgegeben, müsste sie heute eigentlich auf dem DHL-Paketwagen sein. Oder? Nö. Die letzte Eintragung: „Die Sendung wurde am Einlieferungs-Paketzentrum bearbeitet.“ Abends um 17.30 Uhr. Also kommt er dann wohl morgen. Hoffentlich. Und hoffentlich nicht geschreddert.

Dann freute ich mich über eine SIM-Karte für mein mobiles Internet. Aber leider fehlte in dem Paket und auf dem Lieferschein der UMTS-Stick, der laut Auftragsbestätigung dabei sein sollte. Also rief ich eine 01805-Nummer an, um mir nach 10 Minuten Musik erklären zu lassen, dass man das vergessen hätte und nun nochmal eine neue Woche Lieferfrist bräuchte. „Für Sie ist das besonders ärgerlich“, meinte die Dame im Callcenter, „da Sie bereits seit Bestelldatum ihre mobile Internetflat bezahlen, aber sie die ersten 14 Tage nicht nutzen können.“ Mein Vorschlag: Einen halben Monat gutschreiben und nochmal 10 Euro drauf für die verspätete Bereitstellung. – Antwort: Nein, das ginge nicht, ich könnte die SIM-Karte ja solange für das Handy nutzen. Ja nee, is klar.

Also dachte ich mir, dass mich wenigstens Cathleen ein wenig aufmuntern könnte. Aber nein, auch von dort gibt es noch keine neue Nachricht. Die Mutter überlegt weiter und möchte am Wochenende mit ihr sprechen. Cathleen will am Wochenende wieder anrufen. Dann wird es aber auch höchste Zeit, denn ich glaube nicht, dass der Vermieter das Zimmer länger als bis Monatsende leer stehen lässt.

Jetzt gehe ich duschen. Hoffentlich ist das Wasser warm.^^

Bloß keine Ungeduld

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Seit Montag warten wir alle stündlich auf eine Entscheidung, ob Cathleen bei uns einziehen darf. Cathleen selbst dreht völlig am Rad, ist erstmal wieder in ihrem Internat, da sie keine Schule versäumen soll. Sie sagt, ihr ist nur noch übel und sie schläft kaum noch, hat keinen Appetit, kann sich nicht konzentrieren. Sie möchte, dass es endlich weitergeht.

Heute hat Sofie bei dem Sozialarbeiter angerufen, der letzte Woche das Gespräch mit allen geführt hat, um zu fragen, ob es was neues gibt. Cathleen selbst traut sich nicht, dort anzurufen und beim Sozialamt selbst werden wir wohl kaum eine Auskunft bekommen. Der Sozialarbeiter war sehr freundlich und sagte zu, sich beim Sozialamt zu erkundigen.

Eine Stunde später rief er zurück: Das Sozialamt würde wohl zustimmen. Es ist noch nicht alles zu 100% geklärt, aber es würde wohl klappen. Es fehlt aber noch der Antrag der Mutter! Das heißt: Cathleens Mutter hat noch gar nicht unterschrieben. Also habe ich sie angerufen und da sagte sie mir: „Sie ist sich noch unsicher, da in ihrem Internat ja auch ein fertiges Therapiekonzept vorliegt, was man hier erst wieder neu erstellen müsste. Die ganzen Termine sind dort ja schon festgelegt, wann sie Krankengymnastik hat und so … hier ja nicht.“

Als ich Cathleen das erzählt habe, antwortete sie ohne irgendein Gefühl zu zeigen: „Dann ist das wohl so. Vermutlich will es mein Stiefvater nicht. Oder sie ist zickig, weil sie nicht früh genug gefragt wurde oder nicht genug mitreden durfte.“

Ich fragte völlig entsetzt: „So schnell gibst du doch jetzt aber nicht auf?“ – Sie antwortete: „Wenn mein Stiefvater was nicht will, kann man daran nichts machen.“ Wir haben uns geeinigt, dass der Sozialarbeiter nochmal bei ihrer Mutter anruft. Als er von Sofie den aktuellen Stand erfuhr, war er nicht gerade erfreut. Er will nun morgen nochmal mit der Mutter reden. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

Es kann doch nicht wahr sein – da beschäftigt diese Frau allen Ernstes ein Dutzend Leute über mehrere Tage, kommt nicht zum Termin, weil sie einkaufen muss, findet beim zweiten Termin alles toll und bringt jetzt so eine Ausrede als Begründung? Ich muss das nicht verstehen, oder? So nach und nach verstehe ich aber, warum Cathleen das zu Hause nicht mehr aushält. Da würde ich auch wahnsinnig werden.

Nun bloß nicht ungeduldig werden. Mal sehen, was der Sozialarbeiter erreicht. Und so lange: Warten, warten, warten. Ätzend. Auch für mich, die Cathleen lieber gestern als heute hier bei sich hätte.

Schwimmen einmal anders

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Was bin ich froh, dass ich am Montagmorgen nicht zur ersten Stunde in die Schule muss. Nachdem gestern abend Sofie, Frank, Liam, Lina und ich Luisa für einen gemeinsamen Spieleabend besucht haben (Juliane, eine weitere Freundin von Luisa, war auch noch da) und es etwas später wurde, war ich froh, heute morgen etwas länger schlafen zu können. Zusammen mit einem Block Freistunden ließ sich der Vormittag ganz gut ertragen.

Heute nachmittag wollte ich noch einmal schwimmen gehen, allerdings für mich alleine. Bis zur Schwimmhalle sind es etwa 1.500 Meter, die schaffe ich locker in fünf bis zehn Minuten. Je nach Ampelphasen – und zu Fuß natürlich. Am nervigsten finde ich dabei immer die Packerei und Schlepperei. Während ich überlegte, ob ich den ganzen Kram überhaupt in der kleinen Sporttasche mitbekommen würde, oder ob ich eine große nehmen muss (und wie kriege ich die dann mit?), warf ich die komplette Planung und alle fünfhundertundzwo Empfehlungen aus der Ergotherapie und der Reha über Bord und besann mich neu: Was brauchst du wirklich, Stinkesocke?

Übrig blieben: Ein großes Handtuch, eine Schwimmbrille, Duschgel, eine Bürste und meine Chipkarte für die Kasse sowie ein Euro für den Schrank. Fertig. Diesen ganzen Zirkus wie: Wasserdichtes zweites Sitzkissen, Handtuch für das Sitzkissen, Handtuch für die Rückenlehne, Handtuch zum Abtrocknen, Handtuch für die Füße, zweite Hose, Müllbeutel, Windeln, Analtampons, Katheter, Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Einmalwaschlappen und das Schaumstoffbrett für den Boden zum Ein- und Aussteigen aus dem Wasser schenkte ich mir. „Man muss sich nicht behinderter machen als man ist“ lautet der Standardspruch meiner Leute. Das sollte nun auch mal für mich gelten. Wenn man unerfahren und neu in der „Branche“ ist, sind diese kleinen Helferlein ja ganz nützlich, aber das muss auch unkomplizierter gehen, gerade wenn man den ganzen Kram herumschleppen muss.

Also: Zu Hause auf Klo gegangen, Analtampon eingeführt, Badeanzug angezogen, Jeans drüber, Fleeceshirt drüber, großes Handtuch zusammelgerollt mit Duschgel, Bürste und Schwimmbrille drin, Chipkarte und einen Euro sowie den Haustürschlüssel und das Handy eingesteckt und los. Auf der Hinfahrt klappte alles prima, keine Schlange an der Kasse, schnell die Jeans und das Fleeceshirt in den Schrank, kurz unter die Dusche gesetzt, auf dem Rollstuhl das Sitzkissen umgedreht (von unten ist der Bezug nämlich rutschfest und wasserdicht), großes Handtuch auf das Sitzkissen und über die Rückenlehne gelegt, ab ins Wasser.

Dieses Mal waren nicht so viele Kaffeetanten unterwegs, dafür aber ein Typ, der sich mit mir die Bahn teilte und natürlich, da er mit Beinen schwamm, deutlich schneller war als ich. Er überholte mich jede dritte Bahn. Als wir zusammen am Ende ankamen, sprach er mich an: „Warte mal.“ Häh?! Was? Ich kenne den überhaupt nicht. „Du schwimmst ohne Beinschlag, dafür bist du ganz schön schnell. Darf ich dir einen Tipp geben?“ Ich zuckte mit den Schultern und nickte. „Wenn du die Hand in dem Moment, wo sie aus dem Wasser kommst, etwas aus dem Unterarm heraus drehst, kriegst du sie leichter aus dem Wasser. Das macht weniger Unruhe. Du machst so …“, führte er vor, „und sinnvoller ist es so.“ Okay?! Hat mir noch nie einer gesagt. Also versuchte ich es. Ich merkte jetzt nicht so den Unterschied, aber er fand, es würde deutlich besser aussehen. Mal Tatjana fragen, was sie davon hält.

„Ich habe dich noch nie hier gesehen. Schwimmst du öfter hier?“ fragte er beim nächsten Treffen, 10 Minuten später, weiter. Ich erklärte ihm, dass wir hier manchmal Schwimmtraining machen, das aber nur die Ausweichhalle ist. Und ich jetzt privat hier wäre. Was wollte der Typ eigentlich von mir? Der war mindestens 10 Jahre älter als ich. Aber er schien mich zumindest interessant zu finden.

Nach zwei Stunden, er trainierte immernoch, kletterte ich aus dem Wasser. Jetzt fror ich und vor allem der Weg zur Dusche war kalt. Was ich nicht bemerkt hatte, war, dass der Typ auf der anderen Seite des Beckens ebenfalls rausgeklettert war und mir plötzlich und „zufällig“ über den Weg lief. „Na, schon fertig?“ fragte er mich. Ich überlegte, ob es nervte oder ob ich ihn nett finden sollte. „Ja, du auch?“

„Ja, brauchst du Hilfe?“ Ich schüttelte den Kopf. ‚Wollte er mir beim Duschen helfen?‘ dachte ich und grinste in mich hinein. „Darf ich fragen, wie das passiert ist?“ fragte er.

„Verkehrsunfall“, beantwortete ich seine Frage. „Ich war Fußgängerin auf dem Weg zur Schule und eine Rentnerin hat mich plattgefahren.“ Er zeigte sich entsetzt. Und wollte wissen: „Hast du noch Schmerzen? Entschuldige, wenn ich zu aufdringlich bin, aber ich kann mich da überhaupt nicht hineinversetzen.“ – „Nein, Schmerzen habe ich nicht. Mir geht es ganz gut. Rollstuhlfahren ist halt etwas umständlicher als Laufen, manchmal etwas nervig, wenn Aufzüge nicht gehen oder so, aber man kommt zurecht. Und man hat immer seinen Sitzplatz dabei“, scherzte ich. Er lächelte unbeholfen.

Dann erzählte er mir, dass sein Vater einige Jahre vor seinem Tod im Rollstuhl gesessen hat, nachdem man ihm wegen Knochenkrebs ein Bein im Oberschenkel amputieren musste und er keine Kraft mehr hatte, um mit Hilfsmitteln zu laufen. Er habe sich jedoch völlig aufgegeben. „Krebs ist ja nochmal eine ganz andere Situation“, versuchte ich, etwas schlaues beizutragen. Er nickte. Irgendwann setzte er sich auf einen vor meinem Umkleideraum im Gang herumstehenden Duschrollstuhl und erzählte mir die halbe Leidensgeschichte von seinem verstorbenen Vater. Merkwürdigerweise werden einem, wenn man im Rollstuhl sitzt, sehr häufig solche Geschichten erzählt. Meine Freundinnen berichten davon auch in einer Tour. Allerdings hatte dieser Typ eine angenehme Art, zu erzählen, und er fragte auch viel und war sehr interessiert. Was mich ja sehr nervt, sind diese Leute, die alles verstehen können, aber dabei 1000 Mal erklären, wie Scheiße das Leben ist und das sowieso alles egal ist und sie auch schonmal 6 Wochen im Rollstuhl saßen. Aber er war anders.

Inzwischen war ich getrocknet und mir war nicht mehr kalt. Komischer Ort, um sich zu unterhalten. Noch dazu in Badesachen und in einem öden Gang. Ich hatte aber auch keine Lust, ihn noch auf einen Kaffee einzuladen, weil ich nicht abschätzen konnte, was er sich davon versprechen würde und was er noch so für Krisen durchlebt hat. Schließlich bin ich ja auch nicht sein Psychiater. Als ich mich von ihm verabschiedet hatte und endlich zum Duschen rollte, bereute ich das allerdings. Vielleicht hätte ich ihn doch einladen sollen. Dann fiel mir jedoch ein, dass ich ja nur das nötigste zum Schwimmen mitgenommen hatte, also nicht nur kein Geld für den Kaffee dabei hatte, sondern außerdem auch nur ein Fleeceshirt und vor allem keine Pampers. Also hatte das wohl alles so seinen Sinn, dachte ich mir. Vielleicht treffe ich den Typen ja nochmal wieder irgendwann. Als ich aus meiner Umkleide rauskam, war er jedenfalls schon über alle Berge.