Stubbe kommt!

12 Kommentare4.464 Aufrufe

Zum letzten Mal wird Stubbe (Wolfgang Stumph) am kommenden Samstag um 20.15 Uhr mit einer neuen Folge im ZDF zu sehen sein. Es ist Stubbes letzter Fall. Im „Mordfall Maria“, der in der Rollstuhlsport-Szene spielt, stirbt eine junge Medizinstudentin. Der Hauptkommissar taucht ein in eine ihm unbekannte Welt. Er steht außerdem vor einer schweren Entscheidung: Bleibt er nach seiner Pensionierung in Hamburg oder geht er nach Dresden zurück?

Der Autor Peter Kahane hat sich beim Schreiben des Drehbuchs unter anderem von meinem Leben und aus meinem Blog inspirieren lassen. Auch wenn ich kein Basketball spiele, die eine oder andere Parallele ist sehr offensichtlich und ich freue mich, dass ich inspiriert habe und vor allem inspirieren durfte. Ich habe den Film noch nicht gesehen und bin sehr gespannt.

Auf dem Bild oben: Wilfried Stubbe (Wolfgang Stumph) befragt die Rollstuhlsportlerin Judith (Jule Böwe).

Auf dem Bild oben: Trainer Niklas (Uwe Bohm) streitet mit der später ermordeten Maria (Jana Reinermann).

Sockengezwitscher

11 Kommentare3.735 Aufrufe

Nach fünf Jahren und über 700 Blog-Beiträgen versucht die Socke sich auch mal im Zwitschern. Nein, bisher steht da noch nicht viel. Und ja, es kann sein, dass ich das nach drei Monaten wieder sein lasse, weil es mir nicht gefällt. Aber bis dahin gilt erstmal:


!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?’http‘:’https‘;if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+‘://platform.twitter.com/widgets.js‘;fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, ’script‘, ‚twitter-wjs‘);

Folgst du mir?

Zu verschenken

10 Kommentare4.091 Aufrufe

Ich mache noch etwas völlig ungewöhnliches: Ich verschenke was.

Ja, richtig gelesen. Ein Mitbewohner ist zum 30.09. ausgezogen und hat uns mehrere Kartons Klebewindeln hinterlassen. In einer Größe (L), die niemandem von uns passt, der sie gebrauchen könnte. Es handelt sich um ein Markenprodukt und nein, es ist kein Krankenkassen-Eigentum. Der Kollege war privat über die Eltern versichert und hatte diese Kartons im Rahmen seiner Selbstbeteiligung komplett selbst bezahlt. Er möchte sie nicht mehr haben, das Nachsenden wäre teurer als der Sachwert, meint er. Wir sollten sie vernichten. Ich glaube, ich spinne!

Wer sie haben möchte, darf sie abholen. Geschenkt, originalverpacktes Markenprodukt in höchster Saugstärke. Standort: In einem Ladengeschäft im Osten Hamburgs. Für die genaue Adresse bitte einen Kommentar mit Antwort-Mailadresse hinterlassen. Wer zuerst kommt, bekommt den Kram. Wollen gleich mehrere, bekommt jede(r) einen oder zwei Kartons. Achso, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und nein, ich bin nicht da nicht vor Ort…

Jetzt bin ich aber mal gespannt!

Master des Autogenen Trainings

7 Kommentare3.704 Aufrufe

Der heutige Morgen begann mit einem Fanfarenkonzert vor der Tür. Im Nachbarhaus hatte jemand den Notarzt gerufen. Was genau da los war, weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Peinlich wurde es nur, als ein Fahrdienst, der jemanden aus unserer WG (mit Elektrorollstuhl) zum Arzt fahren wollte, sein Auto so beknackt geparkt hatte, dass der Rettungswagen nicht vom Parkplatz kam. Zum Glück hat sich das schnell geklärt und wir haben mit dem Fahrdienst auch nichts weiter zu tun. Lange nicht so fremdgeschämt wie bei der Aktion. Wie kann man nur einen Rettungswagen, der mit offener Tür und blinkenden Lampen irgendwo steht, zuparken?

Als wir anschließend beim Frühstück darüber sprachen, wurde ich auf einen Zeitungsartikel aufmerksam gemacht, der eine ähnliche Aktion in Hamburg beschreibt. Da parkte vor einiger Zeit ein Rettungswagen auf einem Behindertenparkplatz. Der eigentliche Parkplatznutzer war gerade unterwegs und kam zurück, war über die Fehlbelegung seines Platzes so erbost, dass er den Rettungswagen zuparkte und auch auf Klingeln keine Anstalten machte, dort wegzufahren. Der Patient befand sich unterdessen in einem lebensbedrohlichen Zustand, konnte aber nicht abtransportiert werden. Nach einer Fensterdiskussion quer durch die Straße riefen die Sanitäter die Polizei hinzu, die dann wohl kurzen Prozess machte.

Inzwischen wurde der Beschuldigte verurteilt. Zu 120 Tagessätzen, insgesamt 3.600 € Geldstrafe. Strafmildernd war berücksichtigt worden, dass er an dem Tag seine Frau ins Pflegeheim eingeliefert hatte und damit in einer Ausnahmesituation war. Eigentlich gehörte der Behindertenparkplatz übrigens seiner Frau… Strafverschärfend kam hinzu, dass er kurz zuvor schon einem Parkplatzwächter beim Hamburger DOM (Volksfest) ein paar Mal gegen das Schienbein gefahren war, weil der ihn nicht auf einen überfüllten Parkplatz lassen wollte.

Ich maße mir keine Befähigung zum Richteramt an. Ich weiß aber, dass er bei mir seinen Lappen abgegeben hätte, und zwar mindestens bis er einen Master im Autogenen Training vorlegen kann.