Heini, Bärbel, Aschenbrödel

Bei kaltem Wetter wird mehr gekuschelt. Deswegen werden ja auch in den Monaten Juli, August und September in Deutschland die meisten Kinder geboren. Einen kleinen Kick gibt es nochmal mit den ersten Frühlingsgefühlen, aber ansonsten ist die stimmungsvolle Zeit vor Weihnachten und kurz danach diejenige, in der die meisten Kinder gezeugt werden. Das bedeutet auch: Jemanden, der aus eher peinlichen Gründen die Notaufnahme aufsucht, wird man am ehesten in dieser Zeit dort antreffen.

Nun arbeite ich derzeit nicht in der Notaufnahme und bin damit schon gar nicht für gynäkologische oder urologische Notfälle zuständig. Worum ich, ehrlich gesagt, auch nicht traurig bin. Allerdings gibt es weniger spektakuläre Notfälle oder auch Entscheidungen, die durch die aktuelle Auslastung der Notaufnahme begründet sind. Oder auch Menschen, die sich selbst nicht als Notfall einschätzen und eher in eine fachspezifische Ambulanz gehen.

Eine Kinder-Ambulanz haben wir nicht, Kinder werden bei uns nur mit Einweisungsschein oder als Notfall aufgenommen. Alle anderen müssten wir eigentlich wieder wegschicken. Es sei denn, dass es unzumutbar ist, zum Notdienst zu laufen oder bis zum nächsten Werktag zu warten.

Mein Wochenend-Nachtdienst hat gerade begonnen, ich kümmere mich gerade um ein Mädchen, das sich bei bestehender Mukoviszidose noch einen fiebrigen Atemwegsinfekt eingefangen hat und vom ärztlichen Notdienst eingewiesen worden ist. Ich bin gerade mit der Aufnahme fertig, als mein Melder losgeht. Ich rufe zurück, flitze zum Aufzug, stehe drin, die Tür schließt sich, als in letzter Sekunde eine ältere Dame ihren Stock dazwischen hält. Die Tür geht wieder auf. „Heini, kommst du?“ – Heini ist noch nicht in Sichtweite. Die Dame grinst mich an. „Heini hat sich mal wieder festgequatscht.“ – „Können Sie bitte den nächsten Aufzug nehmen? Ich muss dringend zu einem Notfall.“ – „Wie bitte?“ – „Rein oder raus. Aber nicht den Aufzug blockieren, bitte.“ – „Heini kommt gleich.“ – „Ich muss zu einem Notfall. Geben Sie bitte die Tür frei.“ – „Ach, das hab ich nicht verstanden. Heini, komm schnell! Die Schwester muss zum Notfall. Heini!“

Heini kommt angetrottet. Dreht sich nochmal um. „Jetzt mal ein bißchen zackig!“, sage ich und klatsche in die Hände. Heini guckt mich mit bösem Blick an: „Würden Sie nicht im Rollstuhl sitzen, hätte ich Ihnen das aber jetzt übel genommen. Wieso scheuchen Sie mich so?“ – „Ich muss dringend zu einem Notfall und Sie blockieren den Aufzug.“ – „Na na, der Aufzug ist aber für alle da! Aber warum haben Sie das denn nicht gesagt?“ – „Hab ich, vier Mal.“ – „Bärbel, sie sagt, sie muss zum Notfall.“ – „Wird schon nicht so schlimm sein.“ – What? Die Aufzugstür öffnet sich. Bärbel steht im Weg. Bevor sich die Tür wieder schließt und ich noch eine Ehrenrunde durch das ganze Haus drehe, schiebe ich Bärbel sanft zur Seite und motze: „Aus dem Weg jetzt mal! Sie sind jawohl nicht ganz dicht.“

Nun war der Notfall kein lebensbedrohlicher, aber trotzdem: Das hat mich insgesamt locker zwei Minuten Zeit gekostet. Und solche Arroganz konnte ich noch nie leiden. Im Behandlungsraum war ein junges Paar. Sie ist vermutlich gerade volljährig oder knapp davor, er laut Gesundheitskarte gerade Sweet Sixteen. Er weinte, hatte Schmerzen, stand relativ unentspannt im Raum, sie umsorgte ihn wie eine Mama. Und eindeutig sie war es auch, die den Hut auf hatte. Ich fragte ihn, was sein Problem sei. Ihm war alles nur noch peinlich und er weinte nur. Es war kein Ton aus ihm herauszubekommen. Seine Freundin: „Wir waren im Bett und seine Vorhaut ist zu lang und zu eng, wie wir jetzt wissen.“

Da sollte man jetzt nicht zu lange warten, zumal sie ja nun auch, trotz Anfahrt mit dem Taxi, etwas länger unterwegs waren. Ich war schon auf weniger schöne Bilder gefasst, aber es sah erstmal halb so wild aus. Ich will das jetzt auch nicht unnötig ausschmücken, nur die Tatsache, dass sein bestes Stück sonst immer völlig bedeckt ist, macht bestimmte Stellen natürlich extrem empfindlich, wenn es dann mal gerade nicht so ist. Bevor ich einen Facharzt anpiepen musste, war alles schon wieder in Ordnung. Mit viel Gel und zwei, drei Handgriffen war das akute Problem erstmal behoben. Und augenblicklich ging es ihm auch wieder besser. „Hast du mich noch lieb?“, fragte er als erstes seine Freundin. Oh jee!

Direkt danach ein sechsjähriger Junge mit aufgeschlagenem Kinn. Gestolpert und auf eine Eckbank gefallen. Blutet heftig. Die Zähne sind aber noch alle drin. Mit fusselnden Papiertaschentüchern in der Wunde herumzudrücken war vielleicht nicht die schlaueste Idee, aber wir haben es wieder hinbekommen. Und der junge Mann war ganz tapfer.

Um halb zwei, ich will mich gerade für einen Moment hinlegen, kommt der nächste „Notfall“ aus der Kategorie, die man sonst nicht alle Tage hat und dafür heute doppelt. Obwohl – das Paar war ja vor Mitternacht dran. Das zählt also nicht zum selben Tag. Ein weiblicher Teenie, Aschenbrödel nenne ich sie mal für meinen Blog, vierzehn Jahre alt, unten eine Schlafanzughose und eine Jogginghose, oben ein Schlafanzug-Oberteil und eine Daunenjacke. Und eine Plüschmütze. Ist aus dem Fenster geklettert. Mama und Papa schlafen zu Hause. Sie sollen nichts erfahren. Die Krankenkassenkarte hat sie in ihrer Geldbörse.

Auf meine letzte Anmerkung, dass ich gerne Kommentare lese, habe ich neben vielen Gratulationen und tollen technischen Anregungen für meinen Blog auch den Hinweis bekommen, dass ich es manchmal zu wenig konkret für kommentierfreudige Menschen mache. Auch wenn ich mein Tagebuch in erster Linie für mich schreibe …

… stelle ich heute mal folgende Prüfungsfragen: 1. Dürfen Sie das Kind behandeln, ohne dass die Eltern dabei sind und ohne dass Ihnen ein schriftliches Einverständnis vorliegt? 2. Dürfen oder müssen Sie die Eltern informieren, oder verstoßen Sie damit gegen Ihre Schweigepflicht? 3. Dürfen Sie das Kind (nach der Behandlung oder davor, falls Sie diese ablehnen) durch die dunkle Nacht alleine wieder nach Hause gehen lassen oder müssen Sie die Eltern verständigen? Viel Spaß!

Der Grund für ihren Besuch war eine verschwundene Haselnuss, vermutlich vom „bunten Teller“. Nicht der Stubenhase hat sie gefressen, sondern eher der Stubentiger. Ich schmücke auch das nicht weiter aus, und es war auch hier am Ende ziemlich harmlos. Hätte sie sich in die warme Badewanne gelegt (okay, das ist um halb zwei in der Nacht vielleicht mit etwas Radau verbunden), und sich mal völlig entspannt, wäre das Ding wohl ganz von selbst wieder rausgekommen. Zum Glück war es nur eine Haselnuss und keine drei, insofern stimmt der Name Aschenbrödel nicht ganz.

Ihr war das so unangenehm, dass sie mich beim Sprechen zuerst nicht ansehen wollte. Sie erzählte mir erst, sie habe sich aus Versehen draufgesetzt. Ich werde ja nicht gerne angelogen. „Du musst mir nicht sagen, wie es passiert ist“, sagte ich und streichelte ihren Arm. Sie murmelte: „Wahrscheinlich wissen Sie es sowieso.“ – „Genau. Ich vermute mal, du konntest nicht einschlafen. Du musst dir aber keinen Kopf machen, du bist nicht die Erste und auch nicht die Letzte, die mit so einem Problem hier auftaucht. Andere Leute probieren auch mal was aus.“

Nicht prüfungsrelevant: 4. Isst du gerne Haselnüsse und wieviele liegen noch auf deinem „bunten Teller“? 5. Würde dein Kind aus dem Fenster klettern und ins Krankenhaus laufen oder mit allen Problemen zu dir kommen?

30 Gedanken zu „Heini, Bärbel, Aschenbrödel

  1. Bärbel und Heini haben ja wohl echt nicht mehr alle beieinander! In den Krankenhäusern in denen ich bisher war (als Patient und als Besucher) konnte man schon anhand der Kleidung sehen wer Arzt ist oder Pfleger. Dass ist ja bei Dir sicher nicht anders. Und wenn mir ein Arzt sagt: „Ich muss hier schnell durch, da ist ein Notfall!“ dann hüpf‘ ich doch zur Seite, und lass den oder die durch. Kann ja sein, dass da gerade jemand stirbt, ohne ärztliche Hilfe.
    Kann es sein, dass solches Verhalten, wie das von Bärbel und Heini gerade zunimmt? Oder werde ich einfach alt und denke „früher war alles besser“?

  2. Oh weh, das arme Mädel.
    Ich vermute, du darfst und musst sie behandeln, musst den Eltern natürlich auch nichts sagen aber sie darf aufgrund ihres Alters um diese Zeit nicht mehr alleine draußen herumgeistern und müsste dann abgeholt werden, richtig?

  3. 1. Dürfen Sie das Kind behandeln, ohne dass die Eltern dabei sind und ohne dass Ihnen ein schriftliches Einverständnis vorliegt? Nein.
    2. Dürfen oder müssen Sie die Eltern informieren, oder verstoßen Sie damit gegen Ihre Schweigepflicht? Müssen.
    3. Dürfen Sie das Kind (nach der Behandlung oder davor, falls Sie diese ablehnen) durch die dunkle Nacht alleine wieder nach Hause gehen lassen oder müssen Sie die Eltern verständigen? Nein, Eltern verständigen.
    4. Isst du gerne Haselnüsse und wieviele liegen noch auf deinem „bunten Teller“? Nein und Null.
    5. Würde dein Kind aus dem Fenster klettern und ins Krankenhaus laufen oder mit allen Problemen zu dir kommen? Wir wohnen im 7. Stock. Die Landung wäre etwas hart.

    Danke dass du schreibst. Ich bin gespannt auf die richtige Antwort, das sind meine Ideen dazu.

  4. zu dein fragen:
    1. würdest du mein kind da anfassen ohne das ich dabei bin bist du tot
    2. wenn mein kind scheiße macht möchte ich angerufen. das kläre ich mit mein kind und sonst niemand.
    3. mein kind geht nicht alleine in dunkle nacht.
    4. haselnus ist lecker aber ich habe kein bunte teller.
    5. mein kind kommt zu mir.
    du solltest etwas mehr respekt haben vor alte menschen. du bist noch jung und klar die haben nicht richtig verhalten aber die waren nur im weg das kann man auch freundlig sagen.

  5. Der Kommentar von „A.“ bringt mich auf sehr beunruhigende Gedanken. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich.
    Ich bin bereit einen Zehner zu verwetten, dass besagtes Kind in einem derartigen Fall garantiert nicht zu „A.“ käme.

    Zur Beantwortung der Fragen reicht mein Medizinjuristisches Fachwissen leider nicht, ich vermute aber mal, dass Frau Laterne richtig liegt.
    Vor Menschen wie Bärbel und Heini brauchst du selbstverständlich keinerlei Respekt zu haben. ich persönlich hätte da glaub ich keine Ruhe bewahrt, und verstehe nicht, wie du das tust, oder wie man das ernsthaft verlangen kann. (Again, siehe „A.“ – was zur Hölle?)

  6. @A.
    Eltern wie du sind überhaupt der Grund dafür, dass Kinder alleine zum Arzt gehen. Bei deiner Wortwahl und „das kläre ich mit meinem Kind“ glaube ich nicht, dass deine Beziehung zu deinen Kindern unbedingt konfliktfrei ist.

    Und zum letzten Punkt: Die Oma hat doch ziemlich deutlich gemacht, dass der Notfall „nicht so schlimm sei“ und ihre Belange den Fahrstuhl für den Mann zu blockieren definitiv wichtiger seien. Mit so einer Einstellung verliert man den Respekt, egal wie alt die Oma ist.

    @Jule
    Ich mag Haselnüsse. Wieso? Hast du noch eine übrig? 😉

  7. 1. Wenn du bei der 14jährigen eine ausreichende Verantwortungsreife erkennst, dass sie das Für und Wider einer Untersuchung überblicken kann, darfst du sie behandeln.

    2. Dürfen ja, falls die notwendige Veranwortungsreife nicht gegeben ist oder das Wohl der Jugendlichen davon abhängt.

    3. Du darfst sie jedenfalls nicht daran hindern, zu gehen. Zwang anwenden dürfen Nicht-Polizisten nur bei akuten Straftaten, die hier nicht gegeben ist.

    4. Kein bunter Teller im hiesigen Haus.

    5. Ich hoffe jeden Tag, es hinzukriegen, dass sie mit mir spricht. Egal worüber.

  8. Besitzt eine 14-jährige die erforderliche Einsichtsfähigkeit um die Konsequenzen der Behandlung zu verstehen? Bei dem vorliegenden Problem ist das wohl zu bejahen. Somit gilt die Schweigepflicht m. W. auch gegenüber den Eltern. Abholen lassen ist aber natürlich angesagt.

  9. Die richtigen Antworten werden sicher noch von Dir nachgereicht. Diese „Nofälle“ sind unter anderem der Grund für die Überlastung und der Wartezeiten bei den Notaufnahmen (selbst die normale Aufnahme dauert oft zu lang! Das habe ich schon oft genug selbst erlebt und die „Gründe“ waren zu 99% Leute die nicht mal halb so „schnell „ wie Flash aus Zoomania Daten eingeben,,, wichtig war da der Tratsch mit Kollegen oder ähnliches!
    Was das ältere Paar betrifft waren die sicher nicht ganz korrekt aber „Aus dem Weg jetzt mal! Sie sind jawohl nicht ganz dicht.“ das geht auch nicht und Nachtstunden Krankenhaus wenn „freie Bahn“ ist hole ich in meinem normalen Rollstuhl mehr als 2 Minuten Zeitverlust auf!

  10. Tobi, ich gehe mit und wette auch einen 10er, dass das Kind nicht zu A. käme. Das denkt er/sie nur.

    Mein eigenes Kind verheimlicht auch gelegentlich grundlos sachen „ich dachte du schimpfst bestimmt“ – „habe ich letztes Mal geschimpft?“ – „Nein, aber dieses Mal vielleicht… Klassenkameradin XY sagt, ihre Mama würde ihr den Kopf abreißen wenn sie ihr sowas sagen würde, da hatte ich Angst, du machst das auch mit mir“ Ich nehme sie dann in den Arm und erkläre ihr, dass sie für die Sache an sich sicherlich keinen Ärger bekommt, dass aber Lügen nicht okay sind.

    In den Köpfen der Kinder gehen manchmal Dinge vor, die man nicht rational erklären kann. So wie im Kopf von „A.“

    Zu Heini und Bärbel noch: ohne Worte. Ich kenne es so gar so, dass selbst Krankenschwestern sich durchsetzen und sogar Menschen, die vor ihnen im Aufzug waren, rauswerfen damit sie sicher gehen können, ohne weitere Zwischenhalte direkt dort anzukommen wo sie gebraucht werden.
    Gibts bei euch für den Aufzug einen Schlüssel mit dem du eine Vorzugsfahrt fahren kannst? Das wäre mehr als sinnvoll. Und mit dem bereits gesteckten Schlüssel strahlt man hoffentlich genug Autorität aus, dass solche Menschen wieder aussteigen.

    (Ich kenne übrigens auch Krankenhäuser, wo die (Assistenz-)Ärzte nicht unbedingt von den Schwestern zu unterscheiden sind. Also für den gelegentlichen Besucher zumindest. Die tragen dann auch diese Kittelhemden, evtl nur in einer anderen Farbe oder Musterung.

  11. 1. Abhängig vom Umfang des Eingriffes und der geistigen Reife. – Hier Eingriff realtiv harmlos und der 14-Jährigen ist offenbar reif genug, sonst wäre sie nicht ins Krankenhaus gekommen. Also in diesem Fall – Ja!
    2. Wieder abhängig von der geistigen Reife, der Umfang des Eingriffes sowie möglichen Komplikationen / Folgen. In diesem Fall würde ich eher zu Nein tendieren, da aber bei
    3. Aufgrund der Uhrzeit abholen angesagt ist, werden die Eltern fragen stellen. Evtl. sollte da mit dem Mädchen zusammen das Gespräch mit den Eltern stattfinden, um deeskalierend zu wirken und z.B. das Verantwortungsbewusstsein der jugendlichen herauszustellen.
    4. noch 3 Haslenüsse da, werden wahrschenlich an das Eichhörnchen hier in der Nachbarschaft übergeben.
    5. keine Kinder, aber wenn dann hoffe ich, dass ich klarstellen kann, dass nichts zu peinlich oder zu schlimm ist, sich vernünftig darüber zu unterhalten.

    zu A vom 06.01.2019
    Traurig, dass es im Jahr 2019 noch Menschen gibt die so mittelalterlich durchs Leben ziehen.
    Da wäre ich wohl noch versucht, das Jugendamt hinzuziehen.

  12. 1) In diesem Alter und keinem wirklichen Eingriff/Op darf man das glaub ich.
    2) Auch hier meine ich dass das Alter und die Reife für die Schweigepflicht spricht.
    3) Das hingegen würde ich mit nein beantworten. Spich hiernach die Eltern anrufen aber nicht sagen um was es sich handelt nur daß alles ok ist, sie sich keinen Sorgen machen müssen und ihre Tochter bitte abholen sollen.
    4) Ich hatte keinen bunten Teller und bin auch eher ein Fan von Paranüssen (die hoffentlich nur oral genossen wurden)
    5) Ich hoffe der Junior kommt später zu mir bei Problemen.

  13. Ich denke, dass Rettung vor Alter Vorrang hat. Keine Ahnung, was ich gemacht hätte, aber ich wäre sicher nicht ruhig geblieben. Ich als Fußgänger kann ja die Treppe nehmen, aber wenn da eine Gruppe Omis stünde und partout nicht Platz machen würde, würde ich vermutlich sanft handgreiflich werden. Leider glaube ich, dass Rollstuhlfahrer grundsätzlich eher unterschätzt werden und der Respekt ihnen gegenüber zu Wünschen übriglässt.
    Ich glaube, eine 14jährige ist alt genug, um ohne Eltern zum Arzt zu gehen. Und dann gilt auch die Schweigepflicht. Natürlich ist es traurig, wenn das Mädel kein Vertrauen zu den Eltern hat und sich nachts rausschleicht. Für den Heimweg… gabs vielleicht einen Taxischein? Ich würde hoffen, dass mein Kind in dem Alter noch mit mir redet. Haselnüsse sind noch da, aber es findet sich irgendwie keiner, der sie essen möchte.

  14. Kleine rechtliche Anmerkung, soweit ich das im Kopf habe darf eine 14-jährige sehr wohl auch nachts alleine raus, sie darf nur nicht alleine in Nachtclubs/Bars oder ähnliches. Aber alleine draussen mal spazieren gehen darf sie trotzdem. Das Jugendschutzgesetz regelt nur den Besuch der verschiedenen Orte (also Gaststätten/Discos/Clubs/Kinos) und den Konsum von Alkohol aber nicht wie lange ein/e Minderjährige sich draussen aufhalten darf.

  15. Na, dann will ich mich mal an der Beantwortung Deiner Fragen versuchen:
    Ob Du die noch minderjährige Patientin behandeln darfst hängt davon ab, ob sie für die vorgeschlagene Behandlung bereits einwilligungsfähig ist, oder nicht. Bei einem Kleinkind kann das nie gegeben sein, bei einer fast Volljährigen fast immer, mit ihren 14 Jahren ist das Mädel gerade so im Mittelfeld. Also gilt es abzuwägen: Wie schwerwiegend ist der Eingriff? Mit welchen Komplikationen oder Spätfolgen ist zu rechnen? Hat die Patientin die Einwilligung wohl überlegt gegeben? Kann sie die Folgen überblicken? Aus diesen Fragen folgt für mich: Der Eingriff war nicht besonders schwerwiegend, mit Spätfolgen ist nicht zu rechnen und die Patientin hat durch konkludentes Handeln gezeigt, dass sie diesen Eingriff unbedingt möchte (nachts aus dem Haus schleichen, um einen Arzt aufzusuchen). Wahrscheinlich hat sie es auch gesagt, aber das hast Du in Deinem Blogeintrag nicht geschildert.
    Zum Thema Info an die Eltern: Da sie für diesen Eingriff einwilligungsfähig war, ist keine Einwilligung der Eltern erforderlich und die Verschwiegenheitspflicht der Ärztin greift auch gegenüber den Eltern. Dazu kommt, dass das Mädel es offensichtlich gemacht hat, dass sie eine Information der Eltern nicht wünscht. Also auf keinen Fall eine Info an die Eltern.

    Zum Thema Heimweg: Das fällt mir jetzt langsam etwas schwerer zu beantworten… Aber drehen wir die Frage doch mal um: Dürftest Du sie daran hindern, alleine nach Hause zu gehen? Das würde ich eindeutig verneinen. Auf welcher Rechtsbasis sollte diese Einschränkung der Freiheit stattfinden? Du könntest ihr nahelegen, mit dem Taxi zu fahren, aber wenn sie das nicht (bezahlen) möchte, dann wüsste ich nicht, was Du machen könntest, außer sie gehen zu lassen.

    Zu den Kommentaren von „A.“ sage ich jetzt mal lieber nichts… Obwohl es mir schwer fällt…

  16. Meine Laienmeinung ist.
    1. Das Kind darf behandelt werden … wer strafmündig ist, wird wohl auch mündig genug sein den Arzt zu besuchen.
    2. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht
    3. Die Eltern müssen informiert werden wo sich das Kind befindet.
    4. Ich mag Nüsse
    5. Ich hoffe, mein Kind käme in so einem Fall zu mir.

  17. Ich finde das total süß, mit dem jungen Mann und dem Mädel.
    Nur, dass Du im Fahrstuhl nicht ernst genommen wurdest, finde ich total daneben.

  18. Wenn das „Wie bitte?!“ der alten Dame keine Nachfrage aufgrund altersbedingter Schwerhörigkeit war, sondern ein entrüstetes: „Also wirklich! Hat die Schwester da wirklich gerade unhöflich gedrängelt…?“ ist das vielleicht zu umgehen, in dem man keine nette Frage stellt, a la „Könnten Sie bitte…?“ sondern, einen Befehl gibt: „Stock weg und raus hier, ich muss zu einem Notfall!“ da man damit klar macht, wer die Hosen anhat…?
    Keine Ahnung, ob das in der Realität klappt, aber das liest man ja immer in irgendwelchen entsprechenden Ratgebern, in denen erklärt wird, warum manche Menschen (meist männlichen, da die Bitten nicht als Option sondern aus Aufforderung ausdrücken) eher gehört werden, oder wie man Leute in Extremsituationen dazu bringt, zu helfen. (Anweisung geben statt zu bitten).

  19. Schönes neues Blog! Und das mit den mittelgrauen Kommentatornamen auf nur eine nuance hellerem Hintergrund ist ja jetzt auch gelöst. Dafür eine Überraschung: bei der Arbeit (ja, wir dürfen Internet privat nutzen) zum ersten Mal neues Blog aufgerufen, kommt gleich Blocker-Meldung, Grund: Jugendschutz — WTF??? 🙂

    Ich stimme Christina bei Antworten 1 und 2 zu, bei 3 sehe ich es als Grenzfall. Wobei, wenn Du die Eltern anrufst, ist die Katze ja aus dem Sack. Es gäbe noch die Möglichkeit, die Polizei zu bitten, das Mädchen diskret nach Hause zu bringen.

    Übrigens ist das in Amerika ganz anders. Ich habe mir mal mit ca. 14 auf dem Schulhof in Deutschland eine Schnittwunde am Daumen geholt, zum Schulsekretariat gegangen, die mir sagten, ich solle einfach zum Arzt gegenüber gehen, der das genäht und verbunden hat. Ein Amerikaner und pensionierter Lehrer, der gerade bei uns zu Besuch war, meinte, das wäre in Amerika unmöglich ohne Unterschrift der Eltern gegangen.

  20. 1. Schwierig, da gesetzlich nicht wirklich gut umrissen. Unter 14 müssten definitiv die Eltern informiert werden, weil das Kind einwilligungsunfähig ist. Ab 14 wirds schwierig und hier ist die Frage der Einschätzung. Wirkt das Kind eher unreif? Versteht es, was man von ihm will? Was für Untersuchungen und Behandlungen sind notwendig? Je nach Antworten kannst du das Kind behandeln oder nicht.
    2.) Die Schweigepflicht ist ein massives Recht aller Patienten und gelten auch gegenüber Eltern. Unmündigen Kinder stellen eine Ausnahme da aber ab 14 würde ich auch hier nach Reife des Kindes vorgehen. Wenn das Kind aber den Eltern nicht sagen will, dass es komische Sachen mit Haselnüssen gemacht hat, dann sollte man diesen Willen beachten. Auch als Eltern sollte man da sensibel sein.
    Rein rechtlich muss man beachten, dass ein Schweigepflichtsbruch massive Strafen nach sich ziehen – außer sie sind gut begründet. Ist das Leib und Leben des Patienten in akuter Gefahr, wäre das zum Beispiel eine Ausnahme.
    3.) Auf Anhieb würde ich sagen: nein. Wenn dem Gör was auf dem Weg passiert, dann bist du schuld. Im Zuge der Schweigepflicht aber auch wieder schwierig. Ich würde hier dem Kind gut zureden, damit es von sich aus einwilligt, dass die Eltern, Großeltern oder erwachsene Geschwister benachrichtigt werden – allerdings nur um das Kind abzuholen, worum es ging würde ich je nach Sachlage der Schweigepflicht wegen nicht verraten.
    Stimmt das Kind auf Teufel komm raus nicht zu, würde ich hier ja auf das Jugendamt zurückgreifen. Im Zweifelsfall auf die Polizei.
    4.) Ja und keine, weil es keinen bunten Teller gab.
    5.) Da ich keine Kinder habe und will… ich würde mir aber wünschen, dass meine Kinder mit solchen Sachen zu mir kommen können.

    @A.
    Und anhand deiner Schreibweise würde ich sagen, dass dein Kind einen sehr dicken Pelz hat oder nicht zu dir kommen würde.
    Das Recht auf ärztliche Verschwiegenheit haben deine Kinder dir gegenüber, genauso wie du sie gegenüber deinen Kindern hast. Wenn Kinder zu jung sind zum verstehen, ist das eine massive Ausnahme. Das selbe gilt auch gegenüber Bevollmächtigten (die von den Betroffenen eingesetzt und schriftlich festgehalten werden). Ein geistig-reifes Kind muss demnach aktiv zustimmen, dass Eltern Informationen erhalten dürfen.
    Wenn das Kind sich demnach heimlich aus dem Haus schleicht um zum Arzt zu gehen, ist mit einem Einverständnis den Eltern etwas zu sagen nicht zu rechnen. Hier kommt es also klar auf die Situation an. Nach Jules Erzählung wusste das Kind durchaus einzuschätzen, was es da angestellt hat und das es Hilfe benötigt. Allein das ist schon ein gutes Indiz um die Eltern außen vorzulassen.

    Und was den Respekt vor dem Alter angeht:
    Ich bin durchaus dafür, dass jeder ein gewisses Maß an Respekt verdient, egal wie viele Sommer er schon gesehen hat, welches Geschlecht er hat usw., meine aber auch, dass Respekt nicht grundsätzlich in unendlicher Menge erwartet werden darf. Jule hat der Situation angemessen beim ersten Mal klar geäußert, was Sache ist. Freundlichkeit wäre an der Stelle behindernd („Würden Sie bitte aus den Fahrstuhl gehen? Ich muss dringend zu einem Notfall und sie behindern mich leider.“) und wenn es wirklich was ernstes gewesen wäre (Patient am verbluten oder ersticken, akuter Schlaganfall, Kammerflimmern, Vergiftung, et.c pp.) zählt jede Sekunde. Und da sollte – nein muss! – ein klares „Ich muss zu einem Notfall, gehen Sie bitte!“ ausreichen.

  21. Hallo,
    zu 1.: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht erlaubt sein soll. Jugendliche können sich doch schon die Pille verschreiben lassen, ohne dass die Eltern das erfahren. (Gerade noch mal nachgegoogelt: Im Alter von 14-15 richtet sich die Entscheidung danach, wie reif der Arzt die Patientin einschätzt, ab 16 Jahren ist es kein Problem mehr.)
    Als Jugendliche bin ich normalerweise auch alleine zum Hausarzt gegangen. Dann wird die Behandlung Minderjähriger ohne elterliche Anwesenheit ja wohl nicht verboten sein.

  22. Ich habe tatsächlich mal alle Kommentare gelesen 😉
    1. Behandlung geht in dem Alter und ohne OP
    2. Schweigepflicht gilt, weil erwünscht und nicht lebensbedrohlich
    3. Aufgrund der gewünschten Schweigepflicht müßte wohl eine andere Lösung gefunden werden. Taxi?
    4. Ich habe eine Allergie auf Haselnüsse, esse aber andere Nüsse sehr gern
    5. Ich würde mir sehr wünschen, dass alle meine Kinder mit allem jederzeit zu mir kommen können/konnten. Mit solcher Art von Problemen in diesem Alter wäre vielleicht eine zu mir kommen, einer ehr nicht. Bei meinem Jüngsten bin ich mir sicher, dass er mir jedes Problem zeigen würde.
    …mit dem CAPTCHA stimmt was nicht 😉 liegt nicht an meinem mathematischen Verständnis 😉

  23. 1. Dürfen Sie das Kind behandeln, ohne dass die Eltern dabei sind und ohne dass Ihnen ein schriftliches Einverständnis vorliegt? – Ja, was Christina T. sagt.
    2. Dürfen oder müssen Sie die Eltern informieren, oder verstoßen Sie damit gegen Ihre Schweigepflicht? Müssen nein, dürfen, dass eine Behandlung stattfand, ja, die konkreten Inhalte nein, wenn nicht ein wichtiger Grund vorliegt.
    3. Dürfen Sie das Kind (nach der Behandlung oder davor, falls Sie diese ablehnen) durch die dunkle Nacht alleine wieder nach Hause gehen lassen oder müssen Sie die Eltern verständigen? Als Ärztin bist du jedenfalls nicht zuständig, das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern durchzusetzen. Wenn du eine konkrete Gefahr siehst, musst du was tun.

    4. Isst du gerne Haselnüsse und wieviele liegen noch auf deinem „bunten Teller“? – keine buten Teller.
    5. Würde dein Kind aus dem Fenster klettern und ins Krankenhaus laufen oder mit allen Problemen zu dir kommen? – Meine Kinder, insb. Töchter, reden *nicht* über alles mit mir, so toll ich als Vater auch bin, und das ist ihr gutes Recht. Sie müssten aber nicht aus dem Fenster klettern und fänden, glaube/hoffe ich, eine bessere Lösung.

  24. Zu den Punkten 1 und 2 habe ich überhaupt keine Ahnung und auch keine halbwegs überzeugende Laienmeinung.

    Zu 3.: Dürfte schwierig gewesen sein, dass die Eltern nix mitkriegen. Ich würde vermutlich nicht das Risiko eingehen, sie nachts nach Hause laufen zu lassen, rechtliche Verantwortung ja oder nein. Selbst wenn ich im schlimmsten Fall im Recht gewesen wäre, weiß ich nicht, wie mein Ruf im Krankenhaus danach wäre, wenn ich sie einfach so – zumindest ohne deutliche Ansprache – rausschicken würde. Dem Krankenhaus würde das womöglich schaden. Insofern bliebe ja fast nichts übrig – einen Krankentransport würde die Krankenkasse in der Situation wohl kaum übernehmen, wenn sie kein Geld greifbar hätte, wäre das mit dem Taxi auch schwierig. Wenn nicht also zufällig eine Rettungswagencrew da aufgeschlagen wäre, die sie vielleicht eben auf dem kurzen Dienstweg zuhause absetzen könnte, oder eben die Blaue Minna, dann würde ich wohl auf sie einwirken, dass sie ihre Eltern selbst anruft.

    Zu 4.: Ich habe keine „rohen“ Haselnüsse hier. Nur verarbeitet in Rochér. Und kein bunter Teller, von dem ich früher schon immer die Hälfte wegschmeißen musste. Das, was ich an Weihnachtssachen nasche, kaufe ich mir selbst. Da bin ich seltsam.

    Zu 5.: Ich hab keine Ahnung. Da ich kein Kind habe (und nicht mal die Voraussetzung dafür), muss ich darüber zum Glück nicht nachdenken.

    Und sonst: Schöne neue Seite! Das einzige, das mir etwas fehlt, ist die Beitragshierarchie rechts neben dem Beitrag im Blog (oder zumindest die Wiederholung der Links zum vorherigen und nachfolgenden Beitrag am Ende der Seite hinter dem Kommentarbereich, damit man nicht wieder nach oben scrollen muss).

    Meine Güte, ist das echt schon 10 Jahre her seit dem kleinen Elend zu Weihnachten auf PL? Irre, wie die Zeit rennt. (Jetzt klinge ich wie meine eigene Oma…)

    Liebe Grüße!

  25. Untersuchen ja, Schweigepflicht ja, nach Hause kommen würde ich über Taxi oder Polizei organisieren lassen. Ungünstig und nicht im Sinne der Patientin wäre es, die Eltern anzurufen, um sie abholen zu lassen. Die Frage ist, ob du die Eltern anrufen darfst. Betrifft die Reichweite der Schweigepflicht nicht nur, warum man beim Arzt war, sonden auch: ob überhaupt? Ich tendiere hier grdsl zu einer engen Auslegung der Schweigepflicht, müsste aber die Rspr nachlesen. Je nach Situation (Kind muss über höher liegendes Fenster zurückklettern) kann eine Verständigung oder das Klingeln der Polizei sicherlich gleichwohl angebracht sein. Ich würde aber sagen, dass die Eltern nicht mitbekommen dürfen, dass sie beim Arzt war und dass man das bei verständiger Würdigung auch organisiert bekommt dies ohne riesen Konflikte zu vermeiden.
    Wie läuft das eigentlich bei privat versichterten Kindern? Da dürfte die Schweigepflicht schwierig umzusetzen sein oder braucht man ohnehin keine Versichertenkarte?

    ps: dauernd fehlermeldungen bei den rechenaufgaben.

  26. Liebe Jule,
    mir ist gerade aufgefallen, dass die Links zu den Blogs in der Seitenleiste oft nur mit „down“ hinterlegt sind statt mit den Seitenlinks.

    Ich empfehle Dich übrigens auch.
    Ganz liebe Grüße,
    nickel

  27. @Shark, 7. Januar 2019 um 17:31 Uhr

    „Wenn das „Wie bitte?!“ der alten Dame keine Nachfrage aufgrund altersbedingter Schwerhörigkeit war, sondern ein entrüstetes: „Also wirklich! Hat die Schwester da wirklich gerade unhöflich gedrängelt…?“ ist das vielleicht zu umgehen, …“

    Es gibt noch eine Möglichkeit. Man beachte dazu auch das „Ach, das hab ich nicht verstanden.“ Das ist der Typus „liebes“, altes Dämchen, die nie ein schlimmes Wort in den Mund nehmen und Dinge, die ihnen gerade unangenehm sind einfach nicht hören oder verstehen. So kann man sich auf Kosten seiner Mitmenschen auch trefflich durch’s Leben nerven.

    „… in dem man keine nette Frage stellt, a la „Könnten Sie bitte…?“ sondern, einen Befehl gibt: „Stock weg und raus hier, ich muss zu einem Notfall!“ da man damit klar macht, wer die Hosen anhat…?“

    Wenn meine Kategorisierung zutrifft ist das halb erfolgversprechend. Manchmal ist es durch Anbrüllen möglich, einen Schockeffekt auszulösen dass sie den Stock da rausnimmt. Manche sind aber auch gehärtet und salbadern einfach weiter und sind ganz entsetzt, wie man bloß laut zu solch netten Menschen wie Ihnen werden kann. Während der ganzen Zeit bleibt der Stock in der Tür. Da hilft dann nur physischer Eingriff.

  28. Ich hoffe du hast dem SweetSixteen mit seiner engen Stelle doch geraten das behandeln zu lassen entweder mit einer Dehnung oder mit Beschneidung? Ansonsten befürchte ich diese „Spaß-Bremse“ ein Leben lang bleibt…

    PS: bei mir rechnet der Captcha auch falsch (eins x 5 = 5 wird als falschs angesehen) – neu neuladen und Kommentar neu erstellen hilft damit man ne Aufgabe bekommt welches der Captcha richtig rechnen kann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

siebzehn − 12 =