Klassenfahrt

Seit heute ist Helena wieder da. Am Mittwoch war sie mit ihrer Klasse nach Bayern gefahren. Auf Klassenfahrt. Zusammen mit einer Parallelklasse. Und vier Lehrkräften. Diejenige Lehrkraft, mit der wir vorher alles besprochen haben, war kurzfristig nicht dabei. Als ich Helena am Mittwoch zum Bahnhof brachte, hieß es, dass die eine Lehrerin „sich mit dem Fahrrad gemault“ hätte und mit Gipsarm nicht arbeitsfähig sei. Natürlich erfuhren wir das erst bei Abfahrt.

Ich will ja nicht immer nur meckern, zumal Helena die Klassenfahrt sehr gut gefallen hat. Andererseits finde ich aber auch, dass es nicht sein kann, dass Menschen mit Behinderung ständig Maxima an Toleranz, Geduld, Aufgeklärtheit, Milde, Wohlwollen, Freundlichkeit, Hinnahme und Opferbereitschaft abverlangt werden. Insbesondere, wenn dieser Mensch noch ein Kind oder eine Jugendliche ist.

Ich hätte nämlich schon wieder im Strahl kotzen können, als sich herausstellte, dass im Zug die Reservierungen in Verbindung mit dem Gruppenfahrschein so gebucht wurden, dass alle im selben Großraumwagen sitzen würden. Alle bis auf Helena. Sie sollte auf dem Rollstuhl-Stellplatz untergebracht werden. So hatte sie ihren Platz in Wagen 9, alle anderen in Wagen 3. Ich verstehe ja, dass ein Lehrer damit überfordert ist, und ich verstehe auch, dass für Gruppenreservierungen bestimmte Platzkontingente vorgesehen sind. Ich verstehe auch, dass das schief geht, wenn das jemand noch nie gemacht hat. Ich verstehe aber nicht, dass die Lehrkraft mit mir im Austausch ist und das überhaupt nicht thematisiert. Also es vermutlich gar nicht auf dem Schirm hat.

Und ich schreibe das auch einer Überforderung zu, wenn dann der Lehrer auf meinen Einwand Helena fragt, ob es ihr was ausmache, alleine zu sitzen. Helena antwortete nicht, entsprechend habe ich dann höflich gesagt: „Ich glaube nicht, dass Helena das einfordern muss. Schon die Aussicht, mit dem Wunsch erhebliche Unruhe zu stiften, ist wohl keine gute Basis für diese Diskussion.“ – Der Kragen platzte mir aber dennoch nach seiner Antwort. Grinsend fragte er mich, und ich glaube, es sollte ein Spaß sein: „Also stiften Sie dann jetzt stellvertretend für Helena Unruhe?“

Ich antwortete schnippisch: „Das ist jetzt nicht Ihr Ernst?! Also ich hoffe nicht, dass ich das muss.“ – Am Ende durfte Kiara bei ihr sitzen. Am Nachmittag bekamen Marie und ich eine Kurznachricht: Sie habe sich durchsetzen müssen, nicht im Einzelzimmer untergebracht zu werden, während der Rest in Vierer- und Sechserzimmern pennt. Man hatte für sie ein barrierefreies Zimmer gebucht. Alleine. Die Lehrkraft meinte, an der Zimmerbelegung sei nichts mehr zu ändern, woraufhin die Klassensprecherin der Nachbarklasse (!) die Leitung der Jugendherberge aufgesucht habe. Die machte das -im Gegensatz zu den Lehrern- wohl nicht zum ersten Mal. Sie trat mit dem Angebot, die Zimmerbelegung kurzfristig zu ändern, an die Lehrer heran. Das Problem war: Der Rollstuhl durfte nicht in anderen Zimmern und nicht im Gang stehen. Damit im Evakuierungsfall niemand darüber fällt und damit ihn keiner klaut oder damit durch die Gänge heizt. Am Ende wurden einfach weitere Leute mit in das barrierefreie Zimmer gelegt. Was die Lehrer zuerst nicht wollten, weil das in einem anderen Flur lag als der Rest der Klassen. Ich nehme an, das war auch der Grund, warum das nicht gleich anders gebucht wurde. Ich sehe mich schon auf dem nächsten Elternabend noch einen Impulsvortrag über gleichberechtigte Teilhabe halten.

Ich dachte mir so: So weitläufig wird das Gebäude jawohl nicht sein, dass die Lehrer Wanderstiefel brauchen, um bei der abendlichen Kontrollrunde auch einmal in einen anderen Gang zu gehen. Von einem Mitschüler kam der Spruch, dass wegen „einer Behinderten wieder alles aufgemischt wird, nur weil sie nicht im Stehen pinkeln kann“, was Helena mit „F*ck dich“ und ein weiterer Mitschüler mit „Spar die solche Sprüche, sonst pinkelst du die nächsten Tage gar nicht mehr“ kommentiert hat. Anstatt sich zuerst den ersten Idioten zur Brust zu nehmen, wurden der zweite Schüler wegen indirekter Gewaltandrohung und Helena wegen sexualisierter Sprache sanktioniert. Dass die Lehrer mit diesen zahlreichen nachbesserungsbedürftigen und halbherzigen Vorbereitungen die Gruppe spalten, muss wohl nochmal erklärt werden.

Ich glaube, mit Helena werden wir noch unseren Spaß haben. Sie sollte schriftlich über eine Seite erklären, warum sexualisierte Sprache nicht tolerierbar ist. Sie hat dann geantwortet, dass sie aufgrund ihrer Behinderung jede Schularbeit am Laptop anfertigen dürfe, ein solcher aber nicht vor Ort sei. Das ist zwar sehr frech, aber genau nach meinem Geschmack. Ich habe heute gelesen, was Helena und ihr „Gewalt androhender“ Mitschüler gemeinsam ausgearbeitet haben. Ich zitiere: „Die Gesellschaft und jeder Einzelne [haben] das Recht, nicht mit sexualisierter Sprache belästigt zu werden. Das Recht möchte ich auch für mich. Wenn mein Recht nicht respektiert wird, darf ich mich aber wehren. Ein Subjekt, das selbst übergriffige Sprache benutzt, hat nicht mehr das Recht, weil [es] selbst bereits auf dieser Ebene ist und nicht fordern kann, dass ihm da niemand begegnet. Es kommt immer wieder vor, dass […] gegen mich mit Sprache übergriffig ist. Dagegen sollten die Lehrer auch etwas tun und nicht nur die bestrafen, die sich wehren!“

Es war aber nicht alles schlecht, sondern es sei überwiegend toll gewesen. Und die Mehrzahl der Mitschülerinnen und Mitschüler habe Helena inzwischen akzeptiert und es herrscht wohl ein freundliches, respektvolles und angenehmes Klima untereinander. Helena erzählte mir von lediglich vier Ausnahmen, die aus einer provozierenden Minderheit heraus regelmäßig versucht hätten, um Helena herum Stunk zu machen. Einmal hätte man sich wohl zum Quatschen mit einem Dutzend Leuten in Helenas Zimmer getroffen, und in den ersten zwei Minuten hat einer der stets Provozierenden gefragt: „Warum bekommen die Behinderten eigentlich immer die besten Zimmer?“ – Woraufhin derselbe, der auch schon wegen der angeblichen Gewaltandrohung sanktioniert worden war, geantwortet hat: „Warum haben die dümmsten Leute immer die größte Klappe?“ – Nachdem Helena erzählte, dass er auch immer morgens ihr Frühstückstablett geholt hat, scheint ihm wohl ziemlich viel an Helena zu liegen. Was ich sehr schön finde.

Krass soll aber wohl auch der gemeinsame Freibadbesuch gewesen sein. Helena wurde im Vorfeld von einer Lehrkraft darauf hingewiesen, dass sie sich zwar Badesachen anziehen und sich sonnen dürfe, aber nicht mit ins Wasser gehe, weil das mit ihrer Behinderung zu gefährlich sei. Helena erzählte, dass sie danach erstmal geheult hätte, vor allem, weil sie sich bei dieser Entscheidung so sehr an ihre vorherigen Pflegeeltern und unser Kennenlernen erinnert gefühlt hatte. Sie erzählte: „Aber dann habe ich gedacht, dass das ja ein guter Neuanfang war und bin erstmal so mit ins Freibad.“ – Und am Ende war es dann doch super. Eine Traube von Mitschülern habe sie ins Wasser geschubst. „Ob das vorher so abgesprochen war, sag ich nicht, man muss sich ja nicht selbst belasten“, erzählte sie lachend. Der Lehrer eskalierte am Rand, wäre fast hinterher gesprungen, Kiara hat aber derweil am Rand auf ihn eingeredet, dass sie mit Helena sogar in der Ostsee schwimmen geht. Ich frage mich, warum wir vorher besprechen, dass Helena schwimmen gehen darf. Sie kann schwimmen. Rücken. Brust. Und Kraul sieht auch schon gut aus. Punkt. Ende der Diskussion um Sicherheit und Verantwortung.

Eine weitere krasse Szene hat sich beim Besuch einer Veranstaltung ergeben. Das war so ein Dorffest oder ähnliches. Ein paar Mitschülerinnen haben sich irgendwelche Gummitiere gekauft. Vorher natürlich brav gefragt. Helena wollte sich eine Zuckerwatte kaufen. „Nee, Zucker ist ja nun schlecht bei Diabetes, das müsstest du doch aber wissen.“ – Helena hat dann geantwortet: „Die spritze ich mir weg.“ – „Nein, also auf gar keinen Fall, blabla.“ – Darf ich eigentlich erwarten, dass ein Lehrer sich vor Abreise informiert und, wenn etwas passiert, wo er sich unsicher ist, sich vergewissert, ob das Kind das Griff hat? Er hätte mich auch anrufen können. Helena macht das über Tage alles selbständig. Ist auf Reisen, bekommt fremdes Essen, am letzten Tag spielte die Pumpe verrückt, da hat sie sich mit Insulinpräparaten aus zwei Pens über Wasser gehalten. Selbständig. „Ich habe nur Kiara erzählt, was ich mache, der Lehrer hätte mich sonst bestimmt ins Krankenhaus gebracht. Hätte ich ihm zugetraut.“ – Da könnte sie Recht haben, denn der Lehrer rief mich am letzten Abend an, um zu fragen, ob sie ohne ärztliche Verordnung eine Ibu 200 nehmen darf, weil sie ihre Regel bekommen und Unterleibsschmerzen hat.

Ja, ich weiß, das ist speziell. Und ja, ich weiß, wer sich damit nicht auskennt, ist schnell überfordert. Aber der Erfolg lässt sich ganz einfach am Blutzucker ablesen und dafür gibt es ein Messgerät. Solange der in dem vorgegebenen Rahmen ist, ist alles in Ordnung. Und das kann sich auch eine Lehrkraft mal eben unter vier Augen zeigen lassen und anschließend darauf vertrauen, dass die Schülerin alles richtig macht. Marie und ich haben mit Helena die Diabetes-Woche nachbesprochen, als sie damit anfing und uns erzählte, wie es gelaufen ist. Wir haben uns am PC gemeinsam die gespeicherten Werte angesehen und ich fasse es zusammen: Es war alles in Ordnung. Ich hätte nichts anders gemacht. Und auch den ersatzweisen Einsatz der beiden Pens hat sie ohne Probleme gemeistert. Das ist etwa so, als wenn beim Flugzeug eins der beiden Triebwerke ausfällt. Man muss wissen, was zu tun ist. Aber es lässt sich trotzdem alles beherrschen. Alles richtig gemacht. Ich bin so stolz auf unsere „Große“.

Braun geworden ist sie in der einen Woche. Ohne Sonnenbrand. Viele tolle Fotos hat sie gemacht. Stundenlang erzählt. Zwei Drittel ihres Taschengelds für die Woche wieder mit nach Hause gebracht. Stichwort: Kaff. Regelmäßig geduscht, Zähne geputzt, Wäsche gewechselt, … was sie hier auch alleine und zuverlässig macht, was aber, nach ihren Schilderungen, bei anderen offenbar noch nicht überall so selbstverständlich ist. Und was mich nochmal mehr in meiner Annahme von einem pflegeleichten Pflegekind bestärkt.

20 Gedanken zu „Klassenfahrt

  1. Diese Lehrschwächen (von Kräften kann man wohl kaum reden) haben echt ein Talent dafür, das Hauptproblem herauszustellen:
    Helena – wie Marie und Du und viele andere auch – haben physische Einschränkungen. Zur Behinderung werden erst die anderen um Euch herum und die Umstände, die sie schaffen.

    Und was den Mitschüler angeht: Entweder ist er einschlägig vorgeprägt oder verknallt (was die Frage aufkommen lässt, ob denn die liebe Marie und die liebe Jule schon mit ihr „das Gespräch“ hatten – Rapunzeln hin oder her, mit Fremdbeitrag ist das ja dann doch was anderes). Wie auch immer, es ist gut, wenn Helena auch schulisch ein unterstützendes Umfeld hat.

  2. Obwohl ich selbst eine Jugendliche mit Diabetes, Epilepsie und noch einigen weiteren Päckchen habe, kann ich die Lehrer verstehen. Vor allem, wenn es um die Gabe von Medikamenten geht, dann haben Lehrkräfte Vorgaben. Falls Helena selbstständig eine Ibu nimmt, ist es ihr Ding. Ich versuche, ein wenig mehr Verständnis aufzubringen. Gerade Klassenfahrten sind immens belastend. Sie haben versucht, für Helena das beste herauszuholen. Hat nicht gepasst, ist so wohl nich besprochen worden und eine wichtige Lehrerin wurde krank. Die Schule hätte auch sagen können, dass sie somit die Verantwortung nicht tragen kann. Wäre das ratsamer gewesen? Dass Helena dann nicht mit fährt? Es ist zwischenzeitlich blöd für Helena gelaufen. Für mich liest es sich trotzdem so, als ob die Lehrer wirklich so einiges gut gemeint hatten, Einzelzimmer zum Beispiel. Natürlich wäre es besser gewesen, das mit Helena zu besprechen. Vielleicht aber auch aus Sicht der Lehrkräfte demnächst sinnvoller, eine Begleitperson anzufordern, das wäre aus all dem zu lernen.

  3. Aus der Ferne klingt das, als sei der Lehrer (aus Deiner Sicht über-)vorsichtig. Ist er aus ihrer Klasse oder aus der anderen? Ich habe es so verstanden, daß Ihr die speziellen „Probleme“ einschließlich Diabetes nur mit der ausgefallenen Lehrerin besprochen habt. Dann finde ich diese Vorsicht nachvollziehbar. Wenn was passiert, ist die Kacke am Dampfen und der Lehrer ist allein an allem schuld.

  4. Ich hatte das Glück mich um Klassenfahrten immer drücken zu können. Ich hab das gehasst!

    Schön dass das bei Helena alles so gut geklappt hat. Es wundert mich nicht dass die Lehrer mit Helena so überfordert waren. Man müsste Lehrer für solche Sachen einfach mehr fit machen. Ich hab das Gefühl dass es da mehr „Inklusionsschulungen“ für Lehrer geben müsste.

    Wie alt waren denn die begleitenden Lehrer?

    Grüße aus Dresden

    Philipp

  5. Wie gut ich das kenne. Wer mobbt kriegt ein Du Du, Wer sich wehrt eine Strafarbeit oder im Wiederholungsfall nen Schulverweis. Ich hätte gehofft, dass sich das in den letzten 20 Jahren gebessert hat – insbesondere im Hinblick auf die inzwischen flächendeckend durchgeführte „integrative“ Beschulung.

  6. Gute Mitschüler (Großartige Antwort und Scheiß doch auf die Strafarbeit) und gute Klassensprecher. Macht doch Hoffnung für die Schulzeit und die Entwicklung dieser Menschen.
    Klassendeppen gibt es immer. Gut, dass es nur so wenige sind, die dann auch klare Ansagen bekommen.

  7. Das hat mich alles ein bisschen an meine Klassenfahrten erinnert, da wurde ich wegen meiner Gehbehinderung auch gerne mal ausgegrenzt…
    Ich arbeite seit einem halben Jahr in einer Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche und habe grade mal überlegt, was ich denn machen würde, wenn eins meiner Kiddies Diabetes hat, ich nicht mit den Eltern darüber im Gespräch gewesen bin und dann so ein „Triebwerkausfall“ passiert (und das Kind mir davon erzählt). Erster Gedanke war auch Krankenhaus, vorsicht ist besser als Nachsicht. Zweiter Gedanke war jedoch: Eltern anrufen, nachfragen was in einem solchen Fall zu tun ist. Die werden das schon wissen. Nur auf die Aussage des Kindes hätte ich mich in dem Fall jedoch nicht verlassen… (Wobei man dazu sagen muss, dass ich Berufsanfängerin bin. Vielleicht würde ich in fünf Jahren anders entscheiden.)

    Freut mich, dass es ihr trotzdem gefallen hat!

  8. @Anonymous 15:45
    Kommunikation hin oder her, nur bei der Zuckerwatte nein zu sagen ist wirklich komplett sinn frei. Insbesondere weil Helena bereits höchstwahrscheinlich Brötchen/Brot, Kartoffeln und Nudeln gegessen hat. Ob Zuckerwatte oder andere Kohlenhydrate ist da völlig egal. Auch wenn die Lehrerin, mit der alles ausführlich besprochen wurde ausfällt, kann man ein bisschen was über Diabetes wissen. Wenigstens ein ganz bisschen. (Oder anrufen?)
    Vielleicht regt mich das auch nur besonders auf, weil meine bessere Hälfte Diabetes hat.

    Ansonsten:
    Das genau die eine Lehrkraft ausgefallen ist, ist total doof. Dumm gelaufen. Aber wer kommt denn auf die Idee ein 13-jähriges Kind für mehrere Stunden alleine im Zug zu lassen, wenn alle Klassenkameraden und Freunde woanders sind? Oder es nicht einmal zu fragen, ob es damit einverstanden ist alleine in einem Zimmer zu schlafen? Es würde doch niemals jemand auf die Idee ein einzelnes Kind (ohne chronische Krankheit/Behinderung) einfach mal so in ein Einzel-Zimmer zuzuteilen. Und wenn geplant wird schwimmen zu gehen, wird doch normalerweise schon vor der Klassenfahrt bei Eltern/Erziehungsberechtigten (auf einem Zettel gefragt) ob das Kind schwimmen kann? Und wenn da ja steht, darf man schwimmen gehen? Das sind doch alles Dinge die allgemein gültig sein sollten?

  9. Danke für eure Kommentare!

    @BigDigger: „Das Gespräch“ gab es bei uns nicht, den offiziellen Charakter haben wir bewusst vermieden. Sie weiß aber, wie es geht, sie weiß über die Herausforderung, ein Kind aufzuziehen und wirkt auf uns sehr vernünftig. Sie kennt das Risiko, durch Präejakulat oder Schmieren befruchtet zu werden und weiß, spätestens seit wir mal Bananen und Kondome auf dem Küchentisch liegen hatten, wie so ein Ding abgerollt wird. Sie weiß, wo wir welche haben (so wie du dir immer Taschentücher nehmen kannst, kannst du dir auch Kondome nehmen) und sie hat auch welche im Rucksack. Guckte zuerst verdutzt, als ich sagte, sie solle sich gleich welche einstecken, aber: Es kann ja auch mal sein, dass eine Freundin eins braucht, und dann ist es immer gut, wenn irgendwer eins dabei hat und aushelfen kann. Das war dann okay. Sie ist also noch lange nicht soweit.

    @Petra B: Genau, die Lehrkräfte haben Vorgaben: In der Anmeldung war abgefragt, welche Medikamente eingenommen werden müssen. Dort stand unter anderem, dass bei Kopf- oder Regelschmerzen Ibu 200 gegeben werden kann. Helena hatte eine Kopie des Zettels in der Tasche. Aber es ist okay, besser einmal zuviel nachfragen, wenn man sich unsicher ist. Überhaupt kein Problem. Nur diese Sonderbehandlungen ist unangemessen. Ich würde mir wünschen, dass diese Sonderbehandlungen vorher besprochen werden. Dann kann im Vorfeld geklärt werden, ob das so nötig ist. Wie Einzelsitzplatz oder Einzelzimmer. Oder nicht schwimmen: In der Anmeldung stand ganz klar: Wir sind damit einverstanden, dass unser Kind am Schwimmen teilnimmt (ja/nein). Unser Kind kann sicher schwimmen und hat folgendes Jugendschwimmabzeichen. Wofür wird das abgefragt? Wenn davon abgewichen wird, gehört das vorher besprochen. Ansonsten wird ausgegrenzt. Auf die Mitnahme von Begleitpersonen möchten wir ganz bewusst verzichten. Das wäre ja eine noch extremere Sonderbehandlung und damit Ausgrenzung.

    @25.06.19, 15.45 Uhr: Der Lehrer kommt aus der eigenen Klasse. Und er war bei beiden Gesprächen nicht mit dabei, weil er keine Zeit hatte und kurzfristig nicht erschienen ist; aber er wurde anschließend von der ausgefallenen Kollegin informiert.

    Philipp: Den hauptsächlich agierenden Lehrer schätze ich auf 50. Die Lehrerin einige Jahre jünger. Die beiden aus der Nachbarklasse vermutlich kurz vor 60. Also eigentlich alle sehr erfahren.

    @Sam: Es wäre gar kein Problem gewesen, wenn mich jemand dazu angerufen hätte. Wir hätten auch vereinbaren können, dass Helena mich alle zwei Stunden anruft und wir besprechen, wie es ihr aktuell geht. Selbst wenn sie die Kontrolle verlieren würde, wäre sie ja nicht in zwei Minuten tot. Ja, Diabetes ist eine ernsthafte Krankheit, und ja, das sind hochpotente Wirkstoffe, mit denen da hantiert wird, und ja, man kann sich damit umbringen; aber eher nicht aus Versehen, schon gar nicht, wenn jemand gut geschult ist. Dann dürfte ich Helena auch kein Küchenmesser und kein Feuerzeug in die Hand geben. Wenn sie nicht über Stunden alleine ist, was auf Klassenfahrten eher unwahrscheinlich ist, passiert auch nichts. Wenn jemand ganz vorsichtig sein will, kann er bei ausgefallener Pumpe nachts um 2 und frühmorgens nochmal den Zucker messen, aber ansonsten muss die Kirche im Dorf bleiben. Genau das ist ausführlich im Vorgespräch besprochen worden, und darüber gibt es eine Mitschrift der ausgefallenen Lehrerin.

    @Anja: Ich war immer erreichbar. Das mit der Zuckerwatte hätte sich in 10 Sekunden am Telefon klären lassen. Den Rest sehe ich genau wie du: Keine Sonderbehandlung. Wo das doch nötig ist, wegen baulicher Voraussetzungen etc., wird vorher die Lösung besprochen. Eigentlich nichts Besonderes.

  10. Gratulation zu einer so starken Helena! Da kann sie sehr stolz auf sich sein, dass sie das alles so toll hinbekommen hat. Der Mitschüler muss nicht zwingend in sie verliebt sein, es kann auch sein, dass er einfach ein sehr starkes Gerechtigkeitsempfinden hat.

    Helena allein im Zugabteil/im Zimmer zu lassen geht ja gar nicht – wenn etwas passiert wären die Lehrer vermutlich dran gewesen, wozu gibt es die Aufsichtspflicht? Wenn sich der Lehrer bei der Zuckerwatte unsicher war – warum hat er dann nicht einfach angerufen?

    Obwohl sehr viel trotz allem gut gelaufen ist, würde ich die Reise sowohl mit den Lehrern als auch mit dem Schulleiter noch einmal nachbesprechen. Denn auch wenn es nicht Absicht gewesen ist, haben die Lehrer diskriminiert.
    Die Erfahrung als Lehrer ist hier sogar hinderlich: Die Integration ist noch recht neu und ein junger Lehrer hat das evtl. schon an der Uni oder im Referendariat gelernt.

  11. Nach Jahren als stiller Mitleser muss ich nun doch meinen Senf dazu geben:
    Ich bin jedes Jahr auf einer Kinderfreizeit (6-12) und mache immer wieder die Erfahrung, dass die Kinder was ihre medizinischen Probleme angeht oft sehr weit sind. Wir hatten nie ein Kind mit Diabetes o.ä., aber Kinder mit diversen Lebensmittelallergien (Gluten, Nüsse) und Kinder die regelmäßig Medikamente einnehmen mussten.
    Ein 6 Jähriges Kind schafft es Süßigkeiten abzulehnen, auf die es reagieren würde oder kann mir sagen, ob es Lebensmittel x essen darf. Eine 6 jährige schafft es selbstständig an die Medikamenteneinnahme zu denken („Hast du schon dein Medikament genommen?“ „ja“).

    Natürlich muss man überprüfen, ob die Kinder alles im Griff haben und ein Auge auf die Situation haben. Hätten wir Helena auf unserer Freizeit gehabt hätten wir sicher vorher das Gespräch gesucht und gefragt, ob sie alles alleine kann, wo und wie man sie unterstützen kann etc.. Und hätten wir dort die Antwort bekommen, dass sie den Zucker alleine im Griff hat und bei Schwierigkeiten angerufen werden kann, wäre das bei uns sicher nicht so ein Problem gewesen.
    Das Kind wäre mitgelaufen (oder gerollt) wie jedes andere auch. Bei der Zuckerwatte hätten wir eventuell kurz gefragt, ob das ein Problem ist und hätten dann geglaubt, dass sie weiß was sie tut.

    Wirklich, wenn ich mir anschaue, was 6 jährige alles wissen und was sie alles im Blick haben, ist es mir unbegreiflich, wie man eine 13 jährige für so unselbstständig und unwissend halten kann.

  12. Hallo,

    wenn ich Helenas Erlebnisse aus der Schule so lese wird mir immer wieder klar wieviel Glück ich hatte.
    Es interessierte kaum wen wirklich das ich links keine Hand habe, und das in einer Zeit in der das Wort “Inklusion“ noch nahezu unbekannt war.

    Klar waren die Schüler und Lehrer schonmal leicht irritiert und jeder neue wollte von mir wissen warum ich keine Prothese tragen würde, aber das wars dann eigl. auch schon.
    Die Mehrheit war cool drauf und so entstand schon im Kindergarten die Eigenheit, das man mich eher mit links grüßt weil ich oft irgendwas in der Hand habe und mein Stummel auch einen sehr festen Händedruck verträgt und gerade im Winter immer schön warm ist.

  13. @Kat:
    „wenn ich mir anschaue, was 6 jährige alles wissen und was sie alles im Blick haben, ist es mir unbegreiflich, wie man eine 13 jährige für so unselbstständig und unwissend halten kann“

    Tja, das geht leider ganz einfach: Helena sitzt gelegentlich im Rolli. Rolli = Behindert. Behindert = Doof. Also Helena doof. Scheißegal, wie alt, reif oder clever Helena ist.

    @Jule:

    „Den hauptsächlich agierenden Lehrer schätze ich auf 50. Die Lehrerin einige Jahre jünger. Die beiden aus der Nachbarklasse vermutlich kurz vor 60. Also eigentlich alle sehr erfahren.“

    Diesen Schluß würde ich nicht ohne weiteres ziehen. Ich hab mehrere Lehrer erleben „dürfen“, die sich seit Jahrzehnten wie in einer Zeitschleife fühlen müssen. Alle Jahre wieder das gleiche Programm, nur vor neuen Gesichtern und mit ein paar mehr oder weniger Gesichern. Keine Reaktion auf externe Stimuli. Man hätte sie mit identischer Wirkung stumpf durch ein ein Jahr langes Video in Endlosschleife ersetzen können. Mental sind sie irgendwo zwischen 1950 und 1970 hängen geblieben. Das ist keine Erfahrung, dass sind antrainierte Handlungsabläufe, fast schon vom Rückenmark gesteuert. Ändere die Umgebungsbedinungen (z.B. indem Du ein Kind in einen Rolli setzt) und die antrainierten Handlungsabläufe funktionieren nicht mehr. An dem Punkt sind sie komplett überfordert und rutschen ins Panik-Programm ab.

    Ja, ich hab ein schlechtes Bild von Lehrern. Weil mir in meinem Leben wesentlich mehr unfähige, faule und/oder dumme Lehrer begegnet sind als Lehrer, die ihre Schüler weiterbringen wollen. Das Verhältnis während meiner Schulzeit dürfte bei ungefähr 10:1 liegen.

  14. Hi Jule,

    nach langer Kommentar-Abstinenz melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

    Erstmal finde ich es schön, zu lesen, dass die Klassenfahrt trotz aller Widrigkeiten ein schönes Erlebnis für Helena war. Ihr könnt wirklich stolz auf sie sein. Sie hat das richtig gut gemacht.
    Und es ist auch sehr schön, dass die ganz große Mehrheit von Helenas Mitschülern offensichtlich ziemlich in Ordnung ist und dass sie auch einige Mitschüler hat, die sich im Konfliktfall auf ihre Seite stellen – sei es gegen idiotische Mitschüler, oder sogar gegen Lehrer, die es nicht schaffen, adäquat mit ihr umzugehen. Ohne diese Mitschüler wäre die Klassenfahrt sicher nicht so schön geworden.
    Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung, dass es Kinder und Jugendliche oft sehr gut schaffen, einzelne Kinder mit irgendeiner Besonderheit in ihre Gruppe zu integrieren und auf ihre Bedürfnisse zu achten, ohne sie unnötigerweise mit Samdhandschuhen anzufassen. Man muss ihnen nur vertrauen, sie machen lassen und natürlich auch die Situation beobachten, um eingreifen zu können, falls es doch malh nicht so funktionieren sollte. Erwachsene haben mit solchen Besonderheiten oft viel größere Probleme. – Egal, ob es sich jetzt um eine Behinderung, eine chronische Krankheit, oder sonst irgendwas handelt.

    Ein paar idiotische Schüler, die jeden Anlass nutzen, um sich auf Kosten anderer, vermeintlich schwächerer Mitschüler zu profilieren, gibt es doch in jeder Klasse. Helena ist da natürlich ein willkommenes Opfer. Aber diese Idioten werden bei der nächstbesten Gelegenheit auch genau so z.B. auf den Streber mit der uncoolen Brille, oder die dicke, unsportliche Mitschülerin einhacken. – Einfach, weil sie es können.
    Dass diese Idioten in Helenas Klasse nicht viel Gehör finden und sich einige Mitschüler auf Helenas Seite stellen und sie unterstützen, ist wirklich super.

    Das Verhalten der Lehrer finde ich jedenfalls daneben.
    Einerseits will man sie alleine irgendwo im Zug sitzen lassen und alleine in einem Zimmer unterbringen (wer bekommt dann im Zweifelsfall mit, wenn ihr Blutzucker entgleist?!? Und wie fühlt sich diese Ausgrenzung für die betroffene Schülerin an?!?) und andererseits glaubt man beimm Schwimmen und der Zuckerwatte weder den Aussagen der betroffenen Schülerin, noch den vorher schriftlich festgehaltenen Aussagen und Anweisungen der Eltern. Stattdessen werden dann völlig idiotische Verbote oder Gebote ausgesprochen, die jedem gesunden Menschenverstand widersprechen.
    Wie schön, dass die Schüler mit der fingierten Schubs-Aktion einen kreativen Weg gefunden haben, um das willkürliche Schwimmverbot auszuhebeln.
    Und gerade diese erfahrenen Lehrer hatten doch sicherlich auch schon andere Schüler mit einer chronischen Krankheit, oder irgendeiner anderen medizinischen Einschränkung (starke Allergie, o.Ä.). Und dann hätten sie doch eigentlich auch die Erfahrung machen müssen, dass viele dieser Kinder sehr gut und selbstständig damit umgehen können.

    Und dann ignoriert man erstmal großzügig die Mobbingversuche, um dann das Opfer zu bestrafen, wenn es wagt, sich etwas rabiater dagegen zu wehren, oder den Mitschüler, der Zivilcourage zeigt und dem Opfer beisteht. Das ist doch zum Kotzen!

    Dass die Lehrer so gehandelt haben, verblüfft mich aber nicht wirklich. Viel eher deckt sich das mit den Erfahrungen, die ich mit einigen Lehrern gemacht habe. (Auch wenn es natürlich auch viele gute Lehrer gibt.)

    LG
    Banane

  15. Moin, moin,
    schön, dass es noch immer Klassenfahrten gibt und die Kids gute Erinnerungen in ihr Leben mitnehmen können. Respekt an die Lehrkräfte, die sich das noch antun. Abgesehen davon, dass du als verantwortliche Lehrkraft immer zischen allen Stühlen hängst (Vorstellungen der Eltern, Ideen der Kids, Vorschriften von Gesetzen und schulinterne Regeln, Herbergseltern, Busfahrer oder die DB….) geht viel Zeit rein. Auch eigene Kinder müssen irgendwie untergebracht bzw. versorgt werden. Schließlich wird die Lehrkraft ganz schnell zur persönlich haftenden Reiseveranstalterin, wenn sie Buchungen unterschreibt und die Reise dann in der Klasse anbietet. Bei meiner Frau mussten sogar ganz viele finanzielle Transaktionen über unser privates Konto abgewickelt werden, da die Schule kein entsprechendes Konto hatte.
    Ein Freund hat seit Jahren eine Forderung von 300 Euro gegen einen ehemaligen Schüler, der zwar mitgefahren ist, die Fahrt aber bis heute nie bezahlt hat.
    Spesen sind für Lehrkräfte übrigens ein Fremdwort, eine solche Fahrt kostet also immer auch viel privates Geld. Die Einladung zu einem Eis oder einem Kaltgetränk geht meistens aus der privaten Tasche!
    Eine andere Kollegin wurde trotz eigener geäußerten Bedenken und Sorgen „gezwungen“ eine Schülerin mitzunehmen, die unter extremen Schlafwandeln leidet. Ergebnis: Polizei bringt Schülerin im Nachthemd morgens um 4:00 zurück ins Hostel. Hätte auch richtig schief gehen können! Verhinderbar? Nur bei 24 Stunden Bewachung, wie soll das gehen?
    Das dann mal bei gut gemeinten „Extras“ diese leider zu Eigentoren werden, ist natürlich ärgerlich . Hat sich aber bei Helena noch erträglich umgestalten lassen.
    Bei der Zuckerwatte hätte ich übrigens auch Bedenken, da geht der BZ doch so steil, wie schnell wirkt denn da Helenas Insulin? Und, wieviel BE/KE hat so eine Watte? Wahrscheinlich viel weniger, als der Name vermuten lässt, fällt mir gerade ein, denn das wiegt ja fast nix. OK also kein Problem! Ich kenne mich aber als Betroffener mit Diabetes gut aus! Ich kenne meine Symptome bei beginnendem Unterzucker, weiß was dann zu tun ist. Das geht Helena sicherlich genauso. Außenstehende haben aus Unsicherheit aber oft unrealistische Ängste.
    Die Mobbingsache ist natürlich ganz mies gelaufen. Letztlich werden die Täter zu Opfern gemacht und damit in einer Weise unterstützt und bestätigt, die einfach krank ist. Sich zu wehren ist eigentlich auch eine Rechtfertigung für eine verbale Entgleisung, oder?
    Gruß Frank

  16. Der Umgang mit Mobbing war inakzeptabel. Es gibt klare und harte Regeln, wie an Schulen bei Mobbing zu verfahren ist.
    Und ist doch sprechend, dass sowohl du (und zwar übelst) als auch Helena dem ausgesetzt waren.

    Die Vorfälle schreien nach einem Nachgespräch. Was va lehrerseitig nicht geklappt hat war Kommunikation.
    Reservierung Zimmervergabe – alles lange vorher bekannt gewesen. Wo blieb Nachfrage bei euch? Warum im Zweifel nicht a) dem Kind vertrauen oder b) anrufen

  17. Ich finde es sehr eigenartig, dass das hier nur Helena und ihr „Freund“ sanktioniert werden. Ob das schon unter Mobbing fällt, oder einfach nur blöde Sprüche sind, die man im Endeffekt auch mal aushalten muss (Mobbing hat immer eine dauerhafte Komponente), kann ich, aus der Ferne nicht beurteilen, aber sanktioniert werden sollte es auf jeden Fall. Helenas antwort als sexualisierte Sprache zu bezeichnen. Naja ich weiß nicht. „fick dich“ finde ich nicht wirklich sexualisiert. Es ist einfach Alltagssprache. Die Gewaltandrohung ihres Freundes ist auf jeden Fall daneben und sollte auch entsprechend sanktioniert werden. Zumal es für mich so klingt, als ob es sehr Ernst gemeint war. (aber wir reden hier von etwas das helena Jule erzählt hat, und di wiederum in einem Text weiter gegeben hat.)

    Gerade deswegen finde ich Helenas Ausarbeitung auch nicht wirklich gut. „Subjekt“ – viel abfälliger kann man nicht über jemanden sprechen. Auch dass er kein Recht hätte, dass er nicht sexualisiert angesprochen wird, stimmt einfach nicht. Zum einen hat er eben nicht sexualisiert oder Gewalt angedroht hat. Es ist also nicht die gleiche Ebene. Zum Anderen sollte man sich einfach möglichst nie selbst auf diese Ebene begeben. Egal was der andere macht. Das heißt nicht, dass ich nicht verstehen kann, dass sie angepisst war, und ihre Reaktion nicht nachvollziehen kann. Aber ein „Ach, halt doch einfach die Klappe“ hätte es vielleicht auch getan. Und

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