Service und andere Krankheiten

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Dokumentationen im Fernsehen gucke ich eher selten. Das liegt hauptsächlich an meinen Fernsehgewohnheiten: Eher sehr selten, und wenn, dann meistens abends, vom Bett aus, kurz vor dem Einschlafen. da möchte ich dann meistens mich nicht mehr großartig konzentrieren und über -meistens verdächtig mundgerecht präsentierte- Fakten und Beobachtungen nachdenken.

Kürzlich blieb ich aber dennoch an einer Dokumentation über eine Verlagerung der Umsätze vom Einzel- zum Versandhandel hängen. Immer mehr Leute bestellen online und lassen sich die Ware nach Hause liefern. Verschiedene Gründe und Motivationen wurden genannt, und ich hatte den Eindruck, die Reportage war bei der Bewertung dieser Gründe und Motivationen nicht neutral, sondern pro Versandhandel. Nicht nur, weil auf den Aspekt des persönlichen Service vor Ort (im Einzelhandel) überhaupt nicht eingegangen wurde. Und der ist es überwiegend, der mich hin und wieder dazu veranlasst, trotz etwas höherer Preise vor Ort zu kaufen.

Was mich beim Versandhandel am meisten stört, ist das Drama, das entsteht, wenn niemand zu Hause ist, um das Paket anzunehmen. Eine Möglichkeit ist, dass Nachbarn das Paket annehmen. Was aber, wenn sie ein Paket annehmen, bei dem ich die Annahme verweigert hätte? Beispielsweise, weil es schon aus dem Karton tropft, selbiger in Fetzen hängt oder ähnliches. Transportschaden? Pech gehabt, weil nicht sofort reklamiert. Und was ist, wenn die Firma nicht liefern kann? Dann bin ich im Zweifelsfall erstmal wochenlang an die Bestellung gebunden. Natürlich könnte ich es inzwischen woanders kaufen bzw. bestellen und dann versuchen, von meinem Rückgaberecht Gebrauch zu machen. Was aber auch wieder umständlich wird, wenn ein Nachbar das (zweite) Paket annimmt.

Kurzum: Am liebsten mag ich es so: Einen Artikel aussuchen, einen freundlichen Verkäufer anflirten, damit er das nicht nur etwas billiger macht, sondern mir den Karton auch gegen ein kleines Trinkgeld ins Auto lädt, sofern das Ding größer ist als mein Schoß. Zu Hause einfach auspacken, einschalten, fertig.

So war ich in der letzten Woche unterwegs und suchte: Ein DVI-Kabel, ein analoges Antennenkabel und eine Packung CD-Rohlinge. Marie brauchte für ihre Oma eine neue Mikrowelle (nachdem bei dem 20 Jahre alten Gerät angeblich Funken aus dem Gerät sprühten) und Maria braucht einen neuen Kühlschrank und hätte gerne in ihrer Wohnküche, die zum Zimmer gehört, einen eigenen Geschirrspüler. Sie hat nun über ein halbes Jahr den Anteil, den sie von ihrem Arbeitslohn behalten darf, zusammengespart und wollte, wenn sie den Kühlschrank vor Ort findet, den Geschirrspüler gleich mitbestellen und zusammen anliefern und anschließen lassen.

Insgesamt kamen also drei süße Mädels in den Laden gerollt und wollten mehrere hundert Euro loswerden. Im ersten Laden (drei standen zur Auswahl, alle drei gehören zu großen Ketten mit Filialen in ganz Deutschland, zwei von ihnen haben in den großen Tageszeitungen oft seitenweise Anzeigen oder dicke Beilagen) rollten wir zuerst zu den Mikrowellen. Zwanzig Mal stand das gleiche Modell in den Regalen, von einer Noname-Firma für 49 Euro. Am Ende des Regals gab es dann noch drei andere Modelle. Eins davon entsprach den Kriterien, die Maries Oma vorgegeben hat: Drehknopf, einfach zu bedienen, kein Schnickschnack, leicht zu reinigen, Markenprodukt, bis 100 Euro. „Ja, da haben wir leider nur noch den Aussteller, der Hersteller will seit Wochen nicht liefern, die nächste Ware kommt erst am 21. April.“ – „Bekommen wir den Aussteller denn etwas günstiger? Immerhin haben daran ja schon etliche Leute rumgefummelt und zerkratzt ist er auch schon etwas.“ – „Auf 95 kann ich noch runtergehen, aber mehr nicht, das ist schon ein günstiges Angebot. Ja und Geschirrspüler und Kühlschränke liefern wir nur bis zur Bordsteinkante.“ – Und tschüss.

Laden zwei. Maria sagte: „Vielleicht sollte ich mal meine Jacke aufmachen, damit man meine Rundungen etwas besser sieht.“ – Allgemeines Gelächter. Ein junger Verkäufer, in meinem Alter, wollte wissen, ob Marie einen Geschirrspüler überhaupt selbst bedienen könnte. Nachdem wir das geklärt hatten: „Ich muss Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie pro Artikel nicht die angeschlagenen 20 Euro, sondern 70 Euro Liefergebühren zahlen. Dafür nehmen wir das Altgerät aber kostenlos zur Entsorgung mit.“ – „Wie jetzt? Warum 70 Euro, hier steht 20.“ – „Wegen der Entfernung.“ – „Wir wohnen keine fünf Minuten Autofahrt von dieser Filiale weg. Was meinen Sie mit Entfernung?“ – „Ja, ähm, wir liefern über die Spedition [XY] aus [einer anderen Stadt]. Und für die zählt als Ausgangspunkt immer der Sitz unserer Hauptfiliale in Hamburg. Und dieses hier ist nur eine Zweigstelle. Und…“ – „Sie brauchen gar nicht weiterreden, schönen Tag noch.“

Laden drei. Marie zu Maria: „Pack deine Titten wieder ein. Das führt nur dazu, dass die denken, wir sind völlig beknackt.“ – Nachdem wir 15 Minuten herumstanden und mindestens sechs Verkäufer eilig an uns vorbei rannten, rollte ich zur Information, mit der Frage, ob uns vielleicht jemand bei den Mikrowellen bedienen könnte. Die Dame brachte mich sehr freundlich zu einem Verkäufer, der allerdings noch drei Kunden vor uns hatte. Nach weiteren 10 Minuten waren wir dran. „Für diese Mikrowelle hier“, sagte Marie und zeigte auf die einzige, die einen Drehknopf hatte und zudem das gleiche Modell war wie in dem ersten Elektronikladen, „interessiere ich mich. Mich wundert aber der Preis: 149 Euro. Drüben, bei [XY] gibt es die für 99 Euro. Ist das nicht ein wenig viel Unterschied?“ – „Natürlich bekommen Sie die bei uns auch für 99 Euro, wenn es die bei [XY] tatsächlich für 99 Euro gibt. Steht ja auch vorne an unserer Servicetafel. Ich rufe da mal eben an.“

Der Verkäufer holte ein Notizbuch aus der einen Tasche, nahm sein schnurloses Telefon aus der anderen, suchte eine Nummer raus, wählte und sprach: „Hallo Jürgen, die Mikrowelle 12345ABC von XY, hast du die da? Und was kostet sie bei dir? 129 Euro, okay. Danke! Ja, leg dich wieder hin!“ – Und dann zu uns: „Also, sie kostet da nicht 99 Euro, sondern 129, kann es sein, dass Sie sich auf dem Preisschild verguckt haben? 129 erscheint mir auch plausibler.“ – Marie antwortete: „Nein, wir haben mit ihm ja noch gesprochen, er wollte uns sogar noch bis auf 95 Euro Nachlass geben. Also hat er sich wohl eben vertan.“ – „Ich habe ihm ja die korrekte Bezeichnung mit Nummer durchgegeben, aber machen Sie sich nichts draus, das versuchen alle Kunden, die den Preis drücken wollen. Ich bin Ihnen nicht böse deswegen.“ – „Wie bitte?“, fragte Marie.

Ich hatte inzwischen auf der Webseite des anderen Unternehmens gesucht und die Mikrowelle dort mit 99 Euro gefunden. Ich konfrontierte den Verkäufer damit. Antwort: „Tja, dann hat mir der Verkäufer wohl einen falschen Preis genannt. Aber das habe ich schon öfter erlebt, immerhin will er Sie ja auch nicht verlieren als Kunden.“ – „Wieso? Wir sind doch schon raus aus dem Laden.“ – „Ja, aber er denkt vielleicht, Sie kommen zurück. Dann entschuldigt er sich, das sei im Stress passiert, er hatte gerade noch drei Kunden an der Backe, aber jetzt mache er Ihnen einen Superpreis und sie können das Ding gleich bei ihm mitnehmen.“

Das konnte ja nicht passen, denn er hatte die Mikrowelle ja gar nicht da. Was wir unserem jetzigen Verkäufer natürlich nicht erzählt haben. Er sagte: „Also 124 Euro könnte ich Ihnen als Angebot machen, aber das ist das letzte Wort.“ – Nein. Schönen Tag noch. Ein vertrauensvolles Verhältnis lässt sich so nicht aufbauen. Ich guckte nach dem analogen Antennenkabel: 49 Euro für 15 Meter. 15 Meter brauche ich nicht, aber 5 Meter war nicht da und alles darunter wäre zu kurz. Ansonsten gab es nur noch welche, bei denen der Anschluss nicht passte. Eine Verkäuferin, die gerade daneben stand, meinte: „Da sind die Stecker vergoldet, deswegen ist das so teuer.“ – Ja nee, ist klar. Und tschüss.

„Okay. Den halben Nachmittag unterwegs gewesen, nichts erreicht. Lasst uns auf dem Weg nach Hause noch einmal in das erste Einkaufscenter gehen, ein Eis essen und auf dem Rückweg den Jürgen ansprechen, warum er da für einen Quatsch am Telefon erzählt. Ich will jetzt wissen, ob er wirklich drei Kunden an der Backe hatte.“ – Ergebnis: Das Eis schmeckte gut und Jürgen sagte: „Hier hat nie einer angerufen.“ – Ohne Worte.

Also bestellen wir nun doch per Internet. Spaßeshalber habe ich das vergoldete Antennenkabel mal bei einer Preisvergleichsseite eingegeben: Bei 16,90 Euro inklusive Versand geht es los. Ja, sorry, dann darf sich wirklich niemand wundern, wenn die Leute zunehmend im Versandhandel bestellen. Das ist kein Service-Defizit, das ist Abzocke.

Als mangelhaften Service würde ich eher beschreiben, wenn ich Ende Januar ein millionenfach verkauftes Auto bekommen soll, die Auslieferung sich aber inzwischen bis Mitte April verzögert. Es ist noch nicht mal bei der Stelle (im Werk) angekommen, die den behindertengerechten Umbau vornehmen soll. Und wer jetzt denkt, dass das Autohaus mal selbständig bei mir anruft und mich auf dem Laufenden hält, täuscht sich. Wenn ich nicht immer wieder nachfrage, bekomme ich keine Infos. Und oft ist der Verkäufer gerade nicht zu sprechen, hat sein Telefon auf die Zentrale umgestellt. Und zurückrufen? Fehlanzeige. „Hoffentlich gewährt man dir anständigen Rabatt“, sagte kürzlich ein Kumpel von mir. Ja, tun sie, aber wegen meiner Behinderung. Und was nützt mir Rabatt? Ich möchte das Auto. Mein letztes habe ich storniert, nachdem der Händler trotz zweier großzügiger Nachfristen innerhalb eines Jahres nach Liefertermin kein fertiges Auto präsentieren konnte. Ein Drama.

Und um diesem Meckerpost noch einen draufzusetzen: Abends haben wir uns eine Pizza liefern lassen. Ich mag dieses „Pizza aus dem Karton fressen“ eher nicht so gerne, aber wenn etliche andere Leute aus der WG bestellen, bestelle ich mir, vielleicht einmal pro Quartal, auch so einen Fraß. Möglichst mit viel Gemüse. Ich habe mal ein Foto gemacht von einer Pizza mit Salami und Schinken, exakt so, wie sie sich meinem Mitbewohner beim ersten Öffnen des Kartons präsentiert hat. Lauwarm und …

… jeder Hund würde sich sofort abwenden. „Haben die mit dem Karton Frisbee gespielt?“, war die erste Frage des Mitbewohners, der sie bestellt hatte. Die anderen waren nicht wärmer und sahen nicht besser aus. In diesem Sinne: Prost Mahlzeit!

Noch eine andere Idee

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Ich hatte es ja bereits angedeutet: Wenn ich verhindern möchte, dass bei der aktuellen Zins- und Inflationslage meine Entschädigung, die ich wegen meines unverschuldeten Unfalls einst bekommen habe, immer mehr an Kaufkraft verliert, muss ich sie anders anlegen. Darauf bin ich nun schon mehrmals hingewiesen worden, und zwar nicht nur von meinem Bankberater, der vielleicht noch selbst ein Interesse an neuen oder anderen Abschlüssen haben könnte. Das weiß eigentlich auch jeder inzwischen – die Frage ist nur, wo man sein Geld vernünftig anlegt. Irgendwelche spekulativen Geschäfte, bei denen man sehr schnell sehr viel Geld verlieren kann, kommen für mich überhaupt nicht in Frage.

Es gab daher in der letzten Woche die Überlegung, in Wohneigentum zu investieren, und es gab auch bereits eine etwas konkretere Idee, die sich aber inzwischen wieder zerschlagen hat. Die Übernahme eines Grundstücks mit einem begonnenen Bau aus einer Versteigerung nach Tod des Eigentümers kommt nicht in Frage, da der Rohbau Schrott ist und abgerissen werden müsste. Die Bauarbeiten wurden im Oktober eingestellt und das Ding hat erhebliche Frostschäden erlitten, sagte zumindest ein Freund von Maries Vater, der sich das vor Ort angeguckt hat und das beurteilen kann. Im Gegensatz zu mir.

Aber, und das ist absolut lustig, ich ziehe ja immer alle möglichen Leute an. Viele Idioten, aber anscheinend auch Nicht-Idioten. Während also Marie und Maries Papa und dieser besagte befreundete Fachmann und ich dort standen und die beiden Männer über den Zustand des halben Rohbaus fachsimpelten, kam in Hausschuhen ein alter Mann mit weißen Haaren in brauner Cordhose mit Hosenträgern und Holzfällerhemd aus dem Gebäude auf der gegenüber liegenden Straßenseite angeschlurft und stellte sich dazu. Grüßte mit „Moin moin“, fragte, ob die beiden das Grundstück kaufen wollen. Maries Vater gab ihm die Hand und sagte: „Eher nicht, das sieht nicht so toll aus, was die hier gemacht haben.“ – „Nö, das muss wieder abgerissen werden, das haben sie ja alles vergammeln lassen. Ein Schandfleck hier vor meiner Haustür, bald 50 Jahre wohnen wir hier, ich habe schon überlegt, ob ich das aufkaufe, den Schrott wegmache und dann wieder verkaufe. Teuer kann es ja nicht sein, gerade wenn man der Bank erklärt, dass das alles Schrott ist. Aber die Nerven habe ich nicht mehr. So gucke ich dann auf der anderen Seite aus dem Fenster und hoffe, dass sich hier schnell jemand findet, der das Grundstück kauft.“

„Wie ärgerlich“, antwortete Maries Vater. „Wir suchen eigentlich was für die beiden jungen Damen, die wollen bauen, da wäre das Grundstück eigentlich gut geeignet.“ – Marie und ich guckten uns an. Wir wollen bauen? Davon wussten wir ja noch gar nichts. Aber es ist spannend, wer sich so alles Gedanken um die sinnvolle Anlage meines Geldes macht und Maries Vater wird schon wissen, warum er das dem alten Mann so erzählt. Und tatsächlich: „Nee, das ist kein Schnäppchen hier, da handeln Sie sich nur Ärger mit ein. Da lassen Sie mal die Finger von! Obwohl ich die beiden Hübschen ja gerne als Nachbarn haben würde, so ist das ja nicht!“ – Er klopfte mir auf die Schulter und sagte: „Spaß muss sein, ja? Meine Frau und ich haben schon goldene Hochzeit gefeiert, also bitte nicht falsch verstehen.“ – „Ich fühl mich geschmeichelt“, antwortete ich.

„Fragen Sie doch mal dahinten bei … nach. Der will schon seit Jahren verkaufen und kommt nie in Schwung. Vielleicht lässt er sich ja von ihrem Wimpernaufschlag hinreißen. Da hätten Sie wirklich ein tolles Grundstück. Große, ebene Fläche, sehr reizvoll.“ – Maries Vater fragte nach: „Darf man da denn überhaupt bauen?“ – „Das ist als Bauland verkauft worden, damals. Er hat sogar richtig Ärger gekriegt, weil er es nicht bebaut hat. Musste Strafe zahlen, und nicht zu knapp. Irgendwann haben sie ihn dann aber in Ruhe gelassen. Er hat das damals nur gekauft, weil er eine große Fläche für seine Schafe und Ziegen haben wollte. Die hat er aber schon lange nicht mehr. Soll ich den mal anrufen? Ich kenn den noch von früher. Ich ruf den gleich mal an. Kommen Sie doch kurz mit rein. Ach nee, Sie kommen die Stufen ja nicht hoch. Dann kommen Sie doch alle mit auf die Rückseite zur Terrasse.“

Er schlurfte vorweg, die Karawane hinterher. Ein Schäferhund stand an der Grundstücksgrenze und beobachtete alles genau. Herrchen streichelte ihm im Vorbeigehen über den Kopf und sagte: „Ist gut, Dicker, Opa bringt Besuch mit.“ – Das war das este Mal, dass ich jemanden über 70 das Wort „Dicker“ in den Mund nehmen hörte. Sonst ist „Digger“, „Alder“ und so weiter ja eher Jugendslang – furchtbar, wie ich finde. Seine Frau, ebenfalls weiße Haare, mit bunter Kittelschürze, guckte erstaunt. „Wen schleppst du denn da an?“ – „Muddi such doch mal das Telefon raus, ich will Erwin eben anrufen.“ – „Was willst du denn von Erwin?“ – „Hier die suchen ein Baugrundstück. Erwin hat doch immernoch seinen Acker da. Wo die ganzen toten Bäume draufstehen. Vielleicht verkauft er den ja endlich. Die beiden Männer suchen was für ihre Töchter hier. Ich wollt den mal eben anrufen.“ – „Wenn der sich mal nicht gerade hingelegt hat.“ – „Denn steht er eben wieder auf, sowas hat man ja nicht alle Tage.“

Maries Vater sagte: „Wir wollen keine Umstände machen, wir können auch später nochmal vorbei kommen.“ – „Nö nööö, nu lassen Sie mal, Erwin und ich kennen uns nun auch schon 50 Jahre, ich hab ihm damals geholfen, als er sein Haus gebaut hat. Das kriegen wir schon hin. Möchten Sie was trinken?“ – Ein schnurloses Telefon wurde weitergereicht und tutete schon. Der alte Mann ging ran: „Moin Erwin, hier ist …, du hör mal: Ich hab hier gerade zwei Männer in der Bude stehen, die wollten sich das Grundstück von dem alten … angucken, das ist aber nichts für die. Die suchen Bauland für ihre beiden Töchter und die Töchter sitzen beide im Rollstuhl. Ich hab gedacht, wir können uns doch mal deinen Acker angucken eben, oder? Steht der noch zum Verkauf? Im Prinzip ja, siehste. Dann kommen wir mal eben rum oder machst du gerade ein Nickerchen? Mutter kommt auch mit, die hat noch frische Eier für dich. Ja bis gleich. Ende.“

Und so machten wir uns auf den Weg. Der Hund blieb zu Hause und bewachte den Hof, alle anderen trotteten oder rollten rund 500 Meter weiter zu Erwin, der schon aufgeregt am Straßenrand stand. Ich könnte jetzt noch stundenlang erzählen, aber ich kürze es mal ab: Zwischenzeitlich hatte das Grundstück schonmal jemand gekauft, der dort ein Verwaltungsgebäude für eine Spedition bauen wollte, das hatte das Bezirksamt aber untersagt, weil Gewerbe im Wohngebiet nicht erlaubt ist, und entsprechend sei der Kaufvertrag anulliert worden.

„Das ist das gute Stück“, sagte Erwin, der mit Gummistiefeln am Straßenrand stand und gerade eine handvoll herum wedelnde Zeitungsseiten eingesammelt hatte. Anhand der Aussage war schon deutlich, dass man mit ihm durchaus ins Geschäft kommen könnte. Nach einigem Hin und Her fragte Maries Vater: „Und was wollen Sie für das Prachtstück haben?“ – Und da mischte sich der alte Mann mit der Cordhose ein: „Nu überleg dir das gut, die Chance kommt so schnell nicht wieder. Für die beiden Hübschen hier musst du eigentlich noch was dazu geben, wenn sie sich zu dir in die Nähe trauen.“ – „Na du bereitest mir ja gleich den richtigen Einstieg. Also so 50 bis 70 Braune wollte ich da schon noch für haben.“ – „Bist du verrückt, 70 Braune, das sind junge Frauen, woher sollen die das denn nehmen?“ – „Der letzte wollte mir 100 geben.“ – „Der war ja aber auch nicht ganz beieinander, der hatte hier schon ein großes Schild stehen, bevor er überhaupt gefragt hatte, ob er hier graben darf. Das war ein Vollidiot! Die hättest du auch nie bekommen, der hätte nämlich nach einem halben Jahr Konkurs angemeldet, so einer war das nämlich.“ – „Ach ihr kanntet euch? Du bist vielleicht ein Schnacker. Ja pass auf, wir machen 50 Braune. Die Hälfte wenn ihr anfangt und die andere Hälfte sagen wir in 10 Jahren. Wenn ich dann schon unter der Erde bin, habt ihr Glück gehabt. Sonst krieg ich nochmal was für mein Auskommen.“

Maries Vater antwortete: „Nee wenn, dann schaffen wir gleich entspannte Verhältnisse. Also fünfzigtausend Euro wollen Sie haben?“ – „Euro doch nicht – Mark! Euro ist zu viel. Die Hälfte in Euro. Also 25.“ – Der alte Mann mit der Cordhose mischte sich wieder ein: „Das ist ein fairer Preis, Erwin. Das reicht auch, um mich mal zum Bierchen einzuladen, schließlich hab ich den Leuten überhaupt erst von deinem Acker erzählt.“ – „Ja du bist der Beste.“

Ich verrate Erwin natürlich nicht, dass die Bank für das andere Grundstück 192 T€ hätte haben wollen. Allerdings mit dem angefangenen Bau, der Preis ist aber nicht zu halten. Und dabei ist Erwins Acker eigentlich viel schöner. Für 25 T€ ist das ein Schnäppchen, selbst für 50 oder 60 T€ wäre es noch okay gewesen. Aktuell haben sich Frank und Maries Papa nun folgendes angedacht und mit dem Architekten besprochen, der auch bereits unsere WG realisiert hatte: Es soll ein Wohnhaus gebaut werden, in dem unten zwei große Wohnungen und oben vier kleinere Wohnungen Platz finden. Komplett barrierefrei, mit Tiefgarage und Aufzug. Das Grundstück hat rund 500 m², die Grundfläche des Hauses wurde mit rund 300 m² angesetzt. In die Wohnungen unten könnten Marie und ich einziehen, wenn wir das denn wollten, die vier Wohnungen oben an jeweils einen Single-Haushalt mit Rollstuhl vermieten. Die vier Wohnungen oben werden öffentlich gefördert, die unten nicht. Die unten könnten natürlich auch an andere Interessenten vermietet werden. Ich habe von solchen Planungen natürlich keine Ahnung. Also ich kann das schon nachvollziehen, aber ich würde niemals auf solche Ideen kommen. Aber insbesondere Frank vertraue ich da und Maries Papa natürlich mindestens genauso.

Das zuständige Bezirksamt würde, vorausgesetzt, eine andere Stelle stimmt dem ganzen „Projekt“ noch zu und alles andere passt auch, grundsätzlich eine Baugenehmigung erteilen. Das wurde Frank bereits so in Aussicht gestellt. Der Architekt rechnet die Baukosten auf rund 1,35 Mio Euro. Es würde öffentliche Fördergelder geben für den Bau, nämlich rund 170 T€, dazu einen zinsgünstigen Kredit bis maximal rund 780 T€. Der Eigenanteil, der selbst finanziert werden muss, liegt bei rund 250 T€. Über die nächsten 30 Jahre würden die vier Wohnungen, die vermietet werden, mit jeweils 91 T€ subventioniert werden. Gleichzeitig müssten rund 100 T€ für den Kredit gezahlt werden (Zinsen und Bearbeitungsgebühr).

Am Ende sieht es im optimalen Fall so aus, dass nach 30jähriger Laufzeit die gleiche Summe herauskommt, als hätte man den Eigenanteil von 250 T€ mit 4,3% verzinst. Plus ein komplett bezahltes Wohnhaus mit 6 Parteien. Im ungünstigsten Fall ist das Geld weg und das Haus eingestürzt. Alles dazwischen ist möglich. Damit es im schlimmsten Fall bei diesem Eigenanteil bleibt (und nicht noch jemand auf den Rest meines Privatvermögens zugreifen kann), ist es auch wichtig, dass nicht ich direkt der „Veranstalter“ bin, sondern dass eine Firma gegründet wird, die mit ihren Einlagen haftet und ich die Einlagen bereit stelle, zumindest zu einem großen Teil. Ich bin gespannt, wie es weitergeht – als nächstes müssen sich die Investitionsbank und das Bezirksamt positionieren, ob sie für das Ding grünes Licht geben würden. Falls ja – ich glaube, ich würde zuschlagen. Zumindest klingt es sehr verlockend.

Schweden, Zinsen, Eigentum

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Heute, am 30. Februar … siehste, wenn ich meinen Eintrag so beginne, sind gleich alle Leserinnen und Leser hellwach. Nee, ich habe nichts geraucht, alle Pillen richtig dosiert und auch nicht zu tief in das Kapitel „kaufmännische Zinsrechnung“ geschaut, das, laut einem unserer Profs, tatsächlich in meiner in den nächsten Wochen anstehenden Zwischenprüfung abgefragt werden könnte.

Kleiner Einschub: Wofür muss eine Ärztin kaufmännische Zinsrechnung können? Ganz einfach. Wenn ich frühestens Ende 2018 mit meinem Medizinstudium fertig sein sollte, verdienen Hausärzte, sofern die aktuelle Entwicklung so weiter geht, nur noch so wenig, dass sie für die Berechnung ihres Überlebenskredits keine Arzthelferin mehr fragen können, denn die können sie sich dann schon lange nicht mehr leisten. Hausärztliche Versorgung auf dem Land oder sogar in ländlichen Gebieten innerhalb des Bundeslandes Hamburg ist kaum noch attraktiv. In dem Bezirk, in dem Maries Mutter ihre Praxis hat, liegt der „Versorgungsgrad“, also der Anteil von hausärztlich tätigen Medizinern pro einer bestimmten Anzahl von Einwohnern, bei unter 50. Angestrebt wird normalerweise ein Grad von 100, das bedeutet im Fall von Maries Mutter: Sie versorgt mehr als doppelt so viele Patienten als ihr eigentlich zuzumuten ist.

Eigentlich müsste sie sich freuen? Weit gefehlt. Ein Hausarzt sollte pro Tag bis zu 50 Patienten sinnvoll behandeln können, so war es vor Jahren, als man in der gesetzlichen Krankenversicherung kürzen und deckeln wollte, berechnet worden. Da chronisch kranke Menschen öfter zum Arzt gehen, manche sterbenden Menschen sogar täglich einen Hausarzt brauchen, ging man mal davon aus, dass pro Tag durchschnittlich etwa 15 Patienten zum ersten Mal in diesem Quartal kommen, bis zu 35 waren in diesem Quartal schon einmal da. So kommt ein durchschnittlicher Hamburger Hausarzt auf etwa 700 bis 800 verschiedene Patienten pro Quartal. Pro Patient bekommt Maries Mutter durchschnittlich etwa 32 bis 35 Euro, so dass sie im Idealfall zwischen 8.000 und 9.000 € monatlich mit ihrer Praxis erwirtschaftet. Auf den ersten Blick viel Geld, wenn man vergisst, dass davon auch die Angestellten und die laufenden Kosten bezahlt werden müssen.

Nun leben in dem ländlichen Gebiet, in dem ihre Praxis liegt, sehr viele Menschen, die nur selten zum Arzt gehen. So dass es gute Chancen gibt, dass von den etwa 2.800 Patienten, für die sie statistisch zuständig ist, tatsächlich auch mal 1.200 bis 1.500 im Quartal in ihre Praxis kommen. Statt der statistisch berechneten 700 bis 800. Ist auch so. Allerdings: Wer jetzt denkt, es gibt dafür auch doppelt so viel Geld, irrt. Maries Mutter kann als Kassenärztin pro Quartal nicht mehr Geld verdienen, als ein durchschnittlicher Hausarzt durchschnittlich verdienen würde. Und das sind nunmal diese 8.000 bis 9.000 €. Nun könnte man sagen: „Macht doch nichts. Sie ist mit dem Herzen Ärztin, dann arbeitet sie halt zum halben Preis.“ – Tatsächlich denkt sie auch so, nur verbrauchen doppelt so viele Patienten natürlich auch mehr Personal, Material und nicht zuletzt Medikamente, für die sie auch nur ein bestimmtes Budget hat, das sie trotzdem nicht überschreiten darf. Kurzum: Rein von ihrer Tätigkeit als Kassenärztin rentiert sich die Praxis nicht. Aus ihrer kassenärztlichen Tätigkeit bleiben ihr monatlich zwischen 1.500 und 2.000 € netto übrig. Es handelt sich also, obwohl hierfür die meiste Zeit beansprucht wird, nur um ein „kleines Zubrot“.

Nun war das aber ein großer Einschub. Zinsrechnung. Kaufmännische. Und der 30. Februar. Den es 1712 tatsächlich mal gegeben hat. In Schweden und (dem damals abhängigen) Finnland gab es 1712 einen zweiten Schalttag, weil man 1700 den 29. Februar hat ausfallen lassen und nun der Zeitrechnung einen Tag hinterher war. Am 1. März 1712 war dann in Schweden wieder alles so wie drum herum – wer hätte das gewusst? Dafür hätte Günther Jauch sicherlich eine Million Euro springen lassen!

Apropos Million: Zu Beginn dieses Jahres hat mir mein Finanzberater (nein, nicht der von der Bank) empfohlen, ein Teil meines Geldes in Wohneigentum zu investieren. Auch wenn ich es nicht selbst bewohnen sollte, solle ich bedenken, dass bei den derzeitigen Zinsen, die auf Spareinlagen gezahlt werden, mein Geld immer mehr seines Wertes verliert. Er hat mir dazu geraten, mich nach einer Eigentumswohnung umzusehen und diese gegebenenfalls zu vermieten. Wovon ich allerdings Abstand genommen habe, weil ich mich derzeit voll auf meine Prüfung konzentriere und nicht auf Wohnungssuche. Zumal ich eigentlich aus meiner WG auch nicht ausziehen möchte.

Allerdings gibt es zur Zeit unweit von dort, wo Marie wohnt, also noch im Hamburger Stadtgebiet, aber mit kilometerweitem Blick in die grüne Natur, ein Objekt samt Grundstück, das nach dem Tod des Käufers (gleichzeitig Bauherrn) zwangsversteigert wird. Mehrere Leute haben mich unabhängig voneinander bereits darauf aufmerksam gemacht, unter anderem Maries Eltern. Derzeit ist seit November Baustopp, fertig ist bisher das Untergeschoss (Rohbau) und ein Teil des Erdgeschosses. Das Grundstück und der Grundriss des Hauses sind so groß, dass es sich lohnen würde, nochmal neu zu planen und statt einer Luxusvilla ein Haus mit insgesamt fünf Wohnungen in drei Stockwerken (EG, 1. Etage, Dachgeschoss) zu bauen. Ich weiß, es hört sich verrückt an. Aber Frank, der sich das mit angesehen hat, sagte mir: „An deiner Stelle würde ich sofort zugreifen. So eine Chance bekommst du nie wieder.“ – Tatsächlich habe ich ihn gebeten, Details auszuarbeiten und konkrete Vorgespräche mit dem Bezirksamt zu führen, ob eine abweichende Baugenehmigung überhaupt erteilt werden würde. Als Idee sollen fünf barrierefreie Wohnungen entstehen, von denen ich in eine, maximal zwei investieren würde (je nach Zuschuss). Es müsste sich also noch mindestens ein weiterer Investor finden (nachdem ein weiterer bereits ernsthaftes Interesse angemeldet hat). Ich bin total aufgeregt und kann das eigentlich gar nicht gebrauchen. Daher verdränge ich es auch ganz schnell wieder.

So ist mein Leben im Moment. Viel los, wenig Zeit. Aber bloggen … na klar, das mache ich trotzdem. Oder gerade deswegen.

Schlümpfe und Massage

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Das schönste Eiland weit und breit,
wir haben hier die schönste Zeit,
die Sonne scheint, es gibt kein Grau,
der Himmel über uns ist blau.

Die Felder, sie sind reif und grün,
so weit kann kaum ein Auge sehn,
wir wolln für immer hier nur sein
und uns den ganzen Tag nur freu’n!

Ich bin weder unter die Dichter noch unter die Pöten gegangen. Poeten meine ich. Grund: Ich kann nicht gehen. Habe ich amtlich bescheinigt bekommen. Meine Gehfähigkeit ist auf unbestimmte Zeit außergewöhnlich eingeschränkt. Man könnte es auch so ausdrücken wie ein älterer Herr gestern in der U-Bahn: „Sind Sie absolut geh-untauglich?“ – App solut. Und ganz dicht bin ich auch nicht. Aber ich will nicht vom Thema ablenken: Diese schönen Verse sollten meine älteren Leserinnen und Leser vielleicht noch kennen. Jene, die in den frühen 1980er Jahren Kind waren und wussten, dass die Schlümpfe nicht deshalb so nach Helium klingen, weil jemand den Schallplattenspieler verkehrt eingestellt hat (45 rpm statt 33).

Eine Mitbewohnerin meiner WG hat gerade einen vierjährigen Neffen zu Besuch, soll auf ihn aufpassen, und während Mama und Papa im Musicaltheater sind, lauscht er gespannt auf die „Hitparade der Schlümpfe“ und träumt vermutlich von dem Stückerl heile Welt, das da beschrieben wird.

Ein anderes Stückerl heile Welt hatten wir gestern abend beim Marie im Pool. Oder anders angefangen: Wir haben uns zur Abwechslung einen heißen Feger aus einer Schwimmgruppe eingeladen, die immer parallel zu unserer trainiert. Ein Typ, den ich richtig auf 22 geschätzt habe, gut aussehend mit knackiger Figur, fiel mir zum ersten Mal auf, als er seinen Corsa so blöde geparkt hatte, dass ihn – den jungen Mann, nicht den Corsa – jemand aus dem Becken geholt hat und ihn nur mit einem Handtuch um die Badehose hängend sein Auto umparken ließ. Ich habe ihn, aufdringlich wie ich nunmal bin, immer mal wieder durch meine Schwimmbrille angeblinzelt und ein schüchternes Hallo zugemurmelt, und neulich kamen wir vor der Rolli-Umkleide ins Gespräch, als ich nämlich frierend auf jemanden wartete, der die Rolli-Dusche unberechtigterweise blockierte und er mir quasi im Vorbeigehen sein großes Handtuch über die Schultern legte, damit mir warm werden würde. Als ich es ihm später zurück gab, meinte er, ich sollte mir mal überlegen, ob ich nicht nach dem Schwimmen noch 10 Minuten in die Sauna gehe, wenn ich dann so friere.

Ich sagte, dass ich normalerweise ja gleich die warme Dusche hätte, nur ausnahmsweise im Kalten warten musste, und dass mir der Preisaufschlag (5,99 €) für 10 Minuten Sauna zu teuer ist. Im selben Moment kam Marie um die Ecke. Als er fragte, ob wir denn mit den Rollstühlen überhaupt in die Sauna rein kommen würden, oft sei da ja eine Schwelle, ergab es sich nach einigen Minuten so, dass wir ihn für gestern abend eingeladen haben. Zu einem Saunaabend mit Marie, Cathleen und mir. Er war sozusagen Hahn im Korb (hin und wieder auch mal Hähnchen auf dem Grill), und wir waren, obwohl wir ja aus der Pubertät schon raus sind, sehr gemein.

Sehr gemein deshalb, weil wir uns vorher darauf geeinigt hatten, dass wir ihn alle drei maximal umwerben würden. Um nicht „anbaggern“ sagen zu müssen. Es war in erster Linie ein Spielchen, ihm den Kopf zu verdrehen. Nein, wir haben ihm keine falschen Hoffnungen gemacht, so gemein waren wir dann doch nicht. Wir haben von vornherein mit offenen Karten gespielt. Aber wir haben immerhin Maries Mutter gebeten, uns nicht besuchen zu kommen.

Mir hat am besten gefallen, als ich im Pool auf seinem Schoß saß und er mir den Rücken massiert hat. Nackt. Und ich dabei meine Augen zugemacht habe und vor mich hin träumte, was er vielleicht noch so alles mit mir machen könnte. Was er aber nicht gemacht hat. Aber alleine die Gedanken daran war schon sehr reizvoll. Allerdings muss man es ja nicht gleich übertreiben. Nicht gleich. Und er kommt nochmal wieder. Wir haben schon eine neue Verabredung in dieser Viererrunde.